Ganderkesee Der Tenor war bei allen der am Samstag aktiven Ortsvereinen ähnlich: Weniger Müll – oder zumindest nicht mehr – als in den Vorjahren wurde im Norden der Gemeinde Ganderkesee gefunden und eingesammelt.

Fast voll war am Ende der Container in Bookholzberg. Dort waren 85 Helfer, darunter von der Jugendfeuerwehr, vom THW und von den Pfadfindern, in Bookholzberg und in Grüppenbühren unterwegs. „Zwei Anhänger voller Sperrmüll“ wurden dabei eingesammelt, berichtete Steffen Block. Der zweite Vorsitzende vom Orts- und Heimatverein wertete die Aktion als vollen Erfolg. Zudem hätten die Helfer gleich drei Fahrräder aus Büschen gezogen.

Eine Art Fortbewegungsmittel haben auch die 30 Helfer in Almsloh und Elmeloh gefunden: Ein Einkaufswagen zählte zu den Fundstücken des Tages. Heimat- und Ortsvereinsvorsitzender Reinhard Siemer hatte außerdem eine EC-Karte in seinem Fundus. „Auf den Pendlerparkplätzen und entlang der Autobahn war es am schlimmsten“, so Siemer. Dort wurden neben vielen Flachmännern auch „jede Menge gebrauchte Kondome“ gefunden. Außerdem lag das Schild der K228 in einem Graben.

Schilder hätten die knapp 80 Teilnehmer in Schönemoor und umzu auch gerne gefunden – und zwar die verschwundenen Ortsschilder von Horst, Heide und Ahnbek. „Aber die sind leider nicht wieder aufgetaucht“, bedauerte Orts- und Verkehrsvereinsvorsitzender Bernd Schulte. Stattdessen landete ein Grabstein in einer Schubkarre, außerdem sehr viele „To-Go-Becher“. Vor allem am Ahnbeker Ring lagen zudem diverse Flaschen.

Mit vielen Flaschen hatten es auch die Helfer aus Schierbrok und Stenum zu tun, leider waren viele davon auch zerbrochen. Auffälligster Fund war laut Fritz Gillerke, zweiter Vorsitzender des Ortsvereins, eine Spendendose der Seenotretter: „Die stammt wohl aus einem Einbruch, die werden wir jetzt der Polizei übergeben.“

In Hoykenkamp war der erste Anhänger indes schon voll, bevor es richtig los ging: Schon auf der Anfahrt zum Treffpunkt beim Gasthof Menkens hatten die Helfer diverse Zeitungsbunde entdeckt und eingesammelt.

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In Rethorn starteten die 20 Sammler an zwei verschiedenen Treffpunkten und sammelten den Vormittag über vier bis fünf Kubikmeter Müll ein. „Das ist genau so viel, wie sonst auch“, so Ortsvereinvorsitzender Jörg Thielheim. Neben den üblichen Fundstücken – Verpackungen und Flaschen – hatte aber wohl auch jemand in Rethorn sein Auto zerlegt: Die Helfer fanden sowohl einen Auspuff als auch mehrere Autoreifen.

Als Dank hatten alle Ortsvereine noch ein Mittagessen organisiert, oder örtliche Gastwirte übernahmen die Verköstigung – nach dem tatkräftigen Einsatz schmeckte Erbsensuppe besonders gut.

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