Urneburg /Ganderkesee /Mönchhof Ein wenig schüchtern waren sie noch, die neuen Auszubildenden der Firma Meyer Technik in Urneburg, als sie am Montag zum Ausbildungsstart von Geschäftsführer Lukas Bäcker empfangen wurden. „Das ist aber auch eine ganz schöne Fülle an Infos, die da auf die Azubis einprasselt“, betonte Bäcker, deshalb nutze man auch den ersten Tag zum Kennenlernen und Ankommen.

Meyer Technik ist nur eines von vielen Unternehmen, bei denen am Montag das neue Ausbildungsjahr begann. Die 13 Azubis bei Meyer lassen sich in den Berufen Kauffrau für Büromanagement, Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, Elektroniker für Betriebstechnik und als Metallbauer ausbilden, dazu kommt ein Jahrespraktikant.

Plätze schnell vergeben

Bereits Ende letzten Jahres sei ein Großteil der Ausbildungsplätze vergeben gewesen, berichtet Bäcker. Das sei allerdings nicht selbstverständlich: „Gerade bei den technischen Berufen gibt es immer weniger Nachfrage“, so der Geschäftsführer.

Unter den Nachwuchskräften sind auch zwei Spanier, die über das Förderprogramm „MobiPro EU“ zu Meyer gekommen sind. „Ich wollte unbedingt eine Elektroausbildung machen, und dass ich hier die Möglichkeit dazu habe, finde ich super!“, freute sich der 22-jährige Daniel Morato Carrero, der zuhause in Spanien in Windeseile noch einen Sprachkursus gemacht hatte. Wenn alles klappt und er sich wohlfühlt, dann hat er auch Chancen auf eine spätere Übernahme: „Unser Ziel ist, alle Auszubildenden an uns zu binden“, so Bäcker, vor allem wegen des drohenden Fachkräftemangels.

Auch bei den Volksbanken im Gemeindegebiet war am Montag Ausbildungsstart. Rico Pätzold, Riekje Hoffmann und Lisa Marie Stäck werden in Ganderkesee und Hude zur Bankkauffrau bzw. zum Bankkaufmann ausgebildet, Michelle Tietjen macht ihre Ausbildung bei der Volksbank Bookholzberg-Lemwerder. Aufgrund der Fusion der beiden Banken im September wird dieser Jahrgang der erste sein, der seine Ausbildung bei der Vereinigten Volksbank abschließen wird. Auch in den kommenden Jahren nach der Fusion wolle man dann Ausbildungsplätze anbieten, für die sich Interessenten noch bewerben können.

Für die jetzigen Azubis geht es nun gemächlich los, denn zunächst stehen die von den Ausbildungsleiterinnen Irma Rüscher und Nicole Timmermann organisierten Einführungstage an. Dabei lernen die „Neuen“ ihren Arbeitsplatz kennen und werden mit ihren zukünftigen Aufgaben betraut, ehe es nächste Woche in die Filialen geht.

Keine neuen Bäcker

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Schonfrist hatten am Montag auch die 16 angehenden Bäckereifachverkäuferinnen von Meyer Mönchhof und Tenter’s Backhaus. Zunächst gab es eine Führung durch die Backstube, denn „es ist wichtig, dass alle wissen, wo die Ware herkommt“, betonte Ausbildungskoordinatorin Anika Strodthoff. An diesem Dienstag geht es dann in neun der insgesamt 51 Meyer Mönchhof-Filialen los, drei der neuen Azubis arbeiten künftig in Filialen von Tenter’s Backhaus.

Auch wenn die Bewerberzahl bei den Verkäuferinnen erfreulich hoch war, hat sich für die Backstube kein einziger Auszubildender gefunden. „Wir hätten eigentlich drei bis vier Bäcker genommen“, so Geschäftsführer Thomas Stockinger. „Deshalb würden wir auch noch direkt jemanden ab sofort einstellen.“

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