HUDE Eine neue Vergütungsverordnung für die Beschäftigung von Honorarkräften soll dem Kulturhof mehr Spielräume bei der Gestaltung von Angeboten verschaffen. Der Einsatz von Honorarkräften ist eine der Grundlagen für die in den vergangenen eineinhalb Jahren erfolgte Zielgruppenerweiterung in der Begegnungsstätte. Nach dem Abschied von Leiterin Birgit Lohmann-Liebezeit kommt den Honorarkräften – zumindest für eine Übergangszeit – eine noch größere Bedeutung zu. Lohmann-Liebezeit hatte die neue Vergütungsverordnung, die jetzt im Gemeinderat einstimmig verabschiedet wurde, noch selber auf den Weg gebracht.

Ziel soll es sein, das Honorar für Kursleiter, die eine Tätigkeit im Kulturhof übernehmen, auch nach Steuerabzug attraktiv zu machen. Die Vergütung richtet sich nach Qualifikation und Ausbildung der Dozenten, an die nach der Zielgruppenerweiterung im Erwachsenenbereich größere Anforderungen gestellt werden. Die neue Fassung, die zum 1. Januar 2011 in Kraft tritt, löst die alte Vergütungsverordnung aus dem Jahr 1999 ab.

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Nach Angaben der Gemeindeverwaltung orientieren sich die Honorarverträge an den Sätzen, die auch im Volkshochschulbereich gelten. Wenn ausgebildete Fachkräfte beschäftigt werden, die für die Anleitung von „Spezialangeboten“ (zum Beispiel im PC-Bereich) verantwortlich sind, beträgt ihr Honorar künftig 15 bis 25 Euro pro Stunde. Kräfte mit Berufserfahrung, Erzieher und Sozialassistenten, die die pädagogische Betreuung und Anleitung von Arbeitsgemeinschaften übernehmen, werden mit zehn Euro pro Stunde entlohnt. Wer im Kulturhof Hilfsarbeiten verrichtet oder zur Unterstützung in Küche und Garten eingesetzt wird, erhält dafür eine Stundenvergütung von 5 bis 7,50 Euro.

Für Einzelveranstaltungen, wissenschaftliche Vorträge und zeitlich begrenzte Projekte darf der Kulturhof auch Pauschalbeträge mit Referenten frei vereinbaren.

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