GANDERKESEE Bisweilen stinkt das Problem zum Himmel: Das Kompostwerk kann seinen Standort in der Gemeinde Ganderkesee kaum verheimlichen. An der Vermeidung dieser Geruchsentwicklung wird seit geraumer Zeit gearbeitet – allerdings ohne dauerhaft durchschlagenden Erfolg. Nun wird neuer wissenschaftlicher Sachverstand einbezogen – in der Hoffnung, dass nicht nur die Geruchsbelästigung der Nachbarn endgültig eingedämmt, sondern gleichzeitig auch die Wirtschaftlichkeit der Anlage verbessert werden kann.

Die Gemeinde ist kontinuierlich bemüht, an einer Lösung mitzuarbeiten, damit die Wegbeschreibung zum Kompostwerk (...immer der Nase nach...) künftig in die Irre führt. Auch nord-Geschäftsführer Andreas Lange verfolgt dieses Ziel, ist aber außerdem daran interessiert, die beim Kompostieren freigesetzte Wärme kommerziell zu nutzen.

Entsprechende Technologien sind vorhanden. Ob daraus auch eine im speziellen Fall praktikable Lösung entwickelt werden kann, soll in den nächsten Wochen abgeklärt werden, sagte Dr. Rainer Henking, Geschäftsführer der „nevis beratung“, am Dienstag der NWZ. Gemeinde und Landkreis hatten das Oldenburger Innovations- und Technologieberatungsunternehmen eingeschaltet.

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„Wir haben inzwischen einen Kontakt zur Fachhochschule Emden hergestellt“, berichtete der „nevis“-Chef, dessen Unternehmen bis vor kurzem noch unter der Bezeichnung regio GmbH (Institut für Regionalentwicklung und Informationssysteme an der Universität Oldenburg) firmiert hat. Dort gebe es einen Wissenschaftler, der sich besonders gut mit der Problematik auskenne, weil er vor seinem Wechsel an die Fachhochschule in der Industrie an verantwortlicher Stelle ähnlich gelagerte Probleme zu lösen hatte. Und „neben dem technischen Know-How sollen auch Fördermöglichkeiten ausgelotet werden“, heißt es in einer Mitteilung der Gemeinde.

Die Fachhochschule Emden soll nun in Zusammenarbeit mit der „nevis beratung“ ein Konzept zur Reduzierung der Geruchsbelästigung „bei gleichzeitiger Nutzung der energetischen Ressourcen“ erarbeiten. Und nord wird diese Arbeiten in Abstimmung mit der Verwaltung der Gemeinde Ganderkesee sowie der Fachverwaltung des Landkreises Oldenburg begleiten.

In etwa zwei bis drei Wochen, so Henking, lasse sich absehen, in welche Richtung die Entwicklung gehen müsse, um zu einer Lösung zu kommen.

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