Kirchhatten Wenn die Atmung aussetzt oder das Herz eines Menschen zu schlagen aufhört, spielt die Zeit eine lebenswichtige Rolle. In der Gemeinde Hatten und manchmal auch darüber hinaus sind häufig Stefan Heinke und Martin Nebel als erste Retter am Einsatzort.

Der Sandhatter und sein Kollege aus Kirchhatten sind sogenannte First Responder. Tag und Nacht sind sie in Bereitschaft – freiwillig und ehrenamtlich. Es gibt weder eine Aufwandsentschädigung noch Geld für die technische Ausstattung. Umso wichtiger sind Spenden wie die vom Kirchhatter Dorfbäcker. Carola und Matthias Dannemann unterstützen die Helfer aus Überzeugung. „Für uns ist es wichtig, dass die Helfer hier vor Ort sind“, sagt Carola Dannemann.

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Stefan Heinke, der zugleich Hattens Gemeindebrandmeister ist, hat sich ein mobiles EKG-Sichtgerät zugelegt. Sein Kollege Martin Nebel kaufte sich einen Druckminderer für Sauerstoffflaschen. Der ist vor allem bei der Beatmung von Menschen eine große Hilfe, erzählt er. „Damit kann ich für die Inhalation die Sauerstoffzufuhr bis auf 0,25 Liter runterregeln.“

180 Einsätze hat Stefan Heinke in 2015 gezählt, Martin Nebel etwa 150. Jürgen Lueken, der nicht nur Geschäftsführer der Malteser in Sandkrug ist, sondern in Munderloh als Ersthelfer einspringt, kam auf 42. „First Responder sind wichtig, weil sie im Ernstfall das therapiefreie Intervall überbrücken“, sagt er. Die Zusammenarbeit mit den Rettungsteams klappe gut, bestätigt Nebel. Häufig könnten die First Responder noch nach dem Abrücken der Rettungswagen den zurückbleibenden Angehörigen Tipps geben und Fragen beantworten.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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