BRETTORF „15 Jahre Kindergarten Brettorf sind nicht nur ein Grund zum Feiern, sondern auch eine Erfolgsgeschichte“, betonte Dötlingens Bürgermeister Heino Pauka am Sonnabendnachmittag im Haus der Vereine in Brettorf. Im Mehrzweckraum hatten die Mitarbeiterin des Kindergartens „Filibuster“ alle Eltern, Geschwister und Verwandte der Kindergartenkinder zum Empfang eingeladen. „Wir sind die Sänger“, entfuhr es kurz entschlossen einem Steppke, als die Mädchen und Jungen Aufstellung bezogen hatten, und damit hatte er Recht. Die Leiterin der Gemeindekindergärten, Gudrun Löhlein, ließ die Erklärung folgen: „Wir wollen nun das Lied der fleißigen Kindergartenkinder singen.“

Nach Neerstedt, Aschenstedt und Dötlingen wurde in Brettorf 1993 der vierte Betreuungsstandort für Kinder im Vorschulalter gebaut. 800 000 DM kostete der Bau mit 50 Plätzen. Schon 1994 wurde eine der beiden Regelgruppen in eine Integrationsgruppe umgewandelt. Vier bis fünf Kinder mit Behinderungen werden fortan mit 14 Regelkindern betreut.

In Brettorf kam 1997 eine Nachmittagsgruppe hinzu, die bis zu diesem Jahr Bestand hatte, jetzt aber wegen mangelnder Nachfrage eingestellt wurde. „Dieses Schicksal werden in den kommenden Jahren vielleicht auch andere Gruppen in der Gemeinde noch teilen. Der demografische Wandel verheißt jedenfalls nichts Gutes. Dafür wächst aber der Bedarf an Betreuung im frühkindlichen Bereich und für Schulkinder“, so Pauka.

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2007 investierte die Gemeinde 90 000 Euro, um den Brettorfer Kindergarten zu modernisieren. Zusätzlicher Raum wurde im Dachgeschoss geschaffen, der Versorgungsbereich optimiert und Schallschutzmaßnahmen tragen seitdem zu ruhigeren Abläufen im täglichen Betrieb bei. Pauka: „Ein richtiger Schritt, denn die Betreuungsqualität konnte noch einmal deutlich gesteigert werden.“ 15 Jahre Kindergarten Brettorf mache Lust auf mehr, so Pauka. „Und so hoffe ich, dass wir auch in 15 Jahren hier vor Ort noch Betreuung anbieten können.“

Gudrun Löhlein bedankte sich mit einem Blumengruß bei Angelika Tscherpel als dienstälteste Erzieherin. Aber auch Sylvia Lüdtke, Ilona Freimarck, Rochel vom Feld und Michaela Haan sprach sie ihren Dank aus. Amtsleiterin Elke Brunotte wurde für die immer gute Zusammenarbeit gedankt. Damit nicht genug: denn das Erzieherinnen-Team hält eine Überraschung für Gudrun Löhlein parat. Verraten wurde nur, dass es sich um „Erholung“ drehen soll.

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