Prinzhöfte /Dötlingen Am „Grenzweg“ zwischen den Gemeinden Dötlingen und Prinzhöfte wird zurzeit ein neues modernes Mittelspannungs-Umspannwerk erstellt. Die Fläche liegt direkt an der bestehenden 110-kV-Freileitung der Avacon auf Prinzhöfter Gemeindegebiet und wird als Bereich für das Umspannwerk Dötlingen bezeichnet.

Notwendig wird diese Baumaßnahme, um die Energie aus dem gerade im aufbaubefindlichen Bürgerwindpark Dötlingen im Bereich Haidhäuser und Uhlhorn aufnehmen zu können. Projektierer ist die Volksbank Wildeshauser Geest. Das Vorhaben hat ein Volumen von 70 Millionen Euro.

Die jetzt entstehenden Kapazitäten sehen auch eine Aufnahme der Energie der beiden Windenergieparks Speyer (B 213/Uhlhorn) und Hengsterholz auf Ganderkeseer Gemeindegebiet vor, wie Hermann Raschen von der Volksbank auf Nachfrage erklärte. Die Anlagen auf diesen Flächen werden „repowered“, gehören aber nicht zum Bürgerwindpark.

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Möglich bleibt noch eine vierte Anschlussvariante für eine weitere Windenergiefläche. Da könnte der geplante Windenergiepark Klein Henstedt ins Spiel kommen.

Bislang ist die von der Volksbank beauftragte Firma GE Grid Solutions Germany mit Sitz in Berlin als Spezialist von Produkten und Systemen der Hochspannungs- und Mittelspannungstechnik damit beschäftigt, die entsprechenden technischen Voraussetzungen zu schaffen.

Stellvertretender Projektleiter Falk Hoeltje: „Aufgebaut werden heute drei Fertigteilbauten, die das Stationsgebäude im Endeffekt darstellen.“ Dazu gehören vier Service- und Messräume für die später anzuschließenden Windenergieanlagen. „Von hier können die jeweiligen Techniker alle Daten der Einspeisung und Energieleitungen prüfen. Der Zugang ist von außerhalb des ansonsten eingezäunten Grundstücks der Anlage zu erreichen“, so Hoeltje. Untergebracht sind in dem Stationsgebäude auch die notwendigen technischen Voraussetzungen für die entstehende Mittelspannungsanlage.

In den vorausgegangenen Wochen waren die Fundamente für die Gebäude und zur Aufnahme des rund 100-Tonnen-Trafos, der noch in diesem Monat angeliefert werden soll, geschaffen worden. Anders als bei den Fertigbauteilen, die mit dem Schwerlastkran vom Lkw an Ort und Stelle gehievt wurden, erfolgt die Platzierung des Trafos über ein Gleis- und Rollensystem, erklärte der stellvertretende Projektleiter.

Außerdem steht noch die Verlegung der umfangreichen Mittelspannungskabel an. Vom Windpark müssen bis zur Trafostation noch sämtliche Zuleitungen verlegt werden. „Eine Aufschaltung auf die Freileitung der Avacon ist für Mitte Mai geplant“, schilderte Falk Hoeltje die laufenden Planungen. Ende Mai soll die Leitung bis zum Windpark geschaltet sein. Danach kehrt dann wieder Ruhe im Gebiet am Grenzweg ein.

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