Elmeloh /Almsloh Ein moderates Wachstum für Elmeloh wünscht sich der Heimat- und Ortsverein Elmeloh-Almsloh. Diese Position vertrat der Vorsitzende Reinhard Siemer am Dienstagabend in der Jahreshauptversammlung auch gegenüber Bürgermeisterin Alice Gerken.

„In kleinen Wohngebieten kommt man leichter an die Leute heran“, erklärte Siemer nach der Versammlung im Gespräch mit der NWZ. Auf diese Weise gelinge die Integration der Neubürger ins Dorfleben besser. Das habe er gerade erst wieder im Neubaugebiet Agnes-Miegel-Straße erlebt, so der Vereinsvorsitzende: „Einige konnte ich dort gleich als Mitglieder werben.“

Mitgliederzahl wächst

Die Mitgliederentwicklung des Heimat- und Ortsvereins ist ohnehin sehr positiv: Ende 2018 waren es rund 750, in diesem Jahr sind schon wieder einige hinzugekommen. Dass fast 100 Mitglieder zur Jahreshauptversammlung erschienen waren, wertete Siemer ebenfalls als Anerkennung der Arbeit des Vereins. Dass auch sein persönlicher Einsatz anerkannt wird, bewies das einstimmige Ergebnis bei Siemers Wiederwahl zum 1. Vorsitzenden. Weitere Wahlen standen diesmal nicht auf der Tagesordnung, lediglich eine Kassenprüferin musste mit Sandra Pehley neu bestimmt werden.

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Da an der Agnes-Miegel-Straße die Bebauung praktisch abgeschlossen ist, könne Elmeloh ein neues Baugebiet durchaus gebrauchen, meinte Siemer. Ob die bereits für einen Bebauungsplan vorgesehene Fläche im Eckbereich Elmeloher Straße/Am Holz in Frage kommt, entscheidet sich laut Bürgermeisterin Gerken bis zu den Sommerferien – bis dahin soll ein Gutachten klären, ob geschütztes (mesophiles) Grünland hier eine Wohnbebauung verhindert.

Infrastruktur anpassen

Der Heimat- und Ortsverein legt laut Siemer aber Wert darauf, dass auch die Infrastruktur mitwächst. Wenn mehr Menschen in Elmeloh wohnen, müsse über eine Erweiterung der Kindergartenbetreuung ebenso nachgedacht werden wie über Öffentlichen Nahverkehr. Mit diesem wird Elmeloh ab 2020 zwar etwas besser bedient, weil dann die Delbus-Linie 207 durch den Ort führt – allerdings sollte dieser Bus nicht über Bökenbusch und Baumweg fahren, sondern bis zum Kreisverkehr – dieser sei zum Wenden ideal und so würden noch mehr Anlieger von der Linienverlängerung profitieren, meinte Siemer.

Der Kreisverkehr am westlichen Ende der Elmeloher Straße war noch aus einem anderen Grund am Dienstagabend ein Thema: Die Elmeloher wünschen sich schon lange eine Verschiebung der Ortsschilder, so dass der Kreisel innerorts liegen würde.

Mehr Sicherheit

Denn in einem innerörtlichen Kreisverkehr ist die Vorfahrt der Fahrradfahrer klar geregelt. „Dass es außerhalb geschlossener Ortschaften anders ist, wissen viele nicht“, ist Reinhard Siemers Eindruck. Dadurch komme es immer wieder zu gefährlichen Situationen für Radfahrer, aber auch zu Verwirrung bei Autofahrern.

Hergen Schelling Leitung / Redaktion für den Landkreis Oldenburg
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