Wildeshausen /SOS – Der Atem kondensiert, die Pudelmütze ist tief bis über beide Ohren gezogen: Das Obst und Gemüse am Stand vom Urhof Dannemann auf dem Wildeshauser Wochenmarkt wird an diesem Morgen eiskalt angeboten.

Insgesamt zwölf Marktstände trotzen am Donnerstag Schnee und Kälte. Auch Kerstin Hartmann und Iltan Kalaeh vom Urhof Dannemann ließen es sich nicht nehmen, die Wildeshauser mit ihren Waren zu versorgen. „Wir haben hier eine kleine Heizung, die den Stand auf 4 Grad Celsius aufheizt“, erklärt Hartmann. Das schade auch kälteempfindlichen Waren nicht. Für sonnenverwöhntes Obst und Gemüse wie Bananen, Avocados und Tomaten steht eine Wärmelampe bereit, die für 10 Grad plus sorgt. Viele Stammkunden kämen trotz des Wetters.

Kerstin Hartmann hält sich mit fünf Schichten Kleidung warm. „Und zahlreichen warmen Getränken“, sagt sie.

Anne Wiedner-Kretschmann vom Geflügel- und Wildanbieter Kreienkamp machen die Temperaturen nichts aus. „Vor 20 Jahren stand ich hier auf dem Wildeshauser Marktplatz sogar schon bei minus 15 Grad Celsius“, sagt sie. Mit Schneehosen, selbst gestrickten Socken und halben Handschuhen hätte sie dem Wetter die Stirn geboten. Glück habe sie auch mit ihrem Standort. „Der Wagen steht windgeschützt und auch Bodenkälte ist hier kein Thema“, sagt sie.

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Nach frischen Brötchen duftet es bei Astrid Petzold am Stand von Bäcker Timmermann. Mit Kaffee aus dem Thermobecher versucht sie, gegen die Kälte anzukämpfen.

Für die Anfahrt aus Delmenhorst hätte sie aufgrund des Wetters 15 bis 20 Minuten länger gebraucht. Bei der Ankunft auf dem Standplatz sei ihr dann aufgefallen, dass die Plätze nur halb vom Schnee geräumt seien. „Auch das Kopfsteinpflaster ist sehr rutschig. Für die Kunden ist das natürlich nicht gut“, sagt Astrid Petzold. Ihr mache besonders der kalte Wind zu schaffen, erzählt sie. „Aber da müssen wir jetzt durch. Ich hoffe aber, dass es bald wieder wärmer wird, auch wenn wir den Frost natürlich brauchen“, so Astrid Petzholt.

Sophie Schwarz Volontärin / NWZ-Redaktion
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