HARPSTEDT „Weiße Flecken“ hinsichtlich der Versorgung mit schnellen Internetanschlüssen will das Telekommunikationsunternehmen EWE Tel bis spätestens Ende 2011 in der Samtgemeinde Harpstedt von der Landkarte entfernen helfen. Eine gute Nachricht, die zugleich einen Wermutstropfen beinhaltet, denn auch mit dieser Aktion für den Breitbandausbau werden nicht alle Haushalte erreicht werden können. Ohnehin werde es kaum möglich sein, eine hundertprozentige Versorgung zu erreichen. Dagegen würden physikalische Gegebenheiten sprechen, wie Svenja Brüggemann, Leitern der EWE-Tel-Region Weser-Ems, im Beisein von Bezirksmeister Andreas Wennmann, am Montagmorgen am Tielingskamp in Harpstedt bei der Vorstellung der Ausbauaktion erklärte.

Das bedauerten Samtgemeinde Bürgermeister Uwe Cordes und Flecken-Bürgermeister Werner Richter natürlich. Dennoch erfreute sie die Nachricht, dass rund 1000 Haushalte nach dem Ausbau das schnelle Internet beantragen können, wenn sie an einer der Ausbaustrecken liegen. Deshalb griffen beide auch beherzt zum Spaten, um symbolisch den ersten Spatenstich für das ehrgeizige Projekt zu geben.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den NWZ-Wirtschafts-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Im Rahmen des Ausbaus werden die Mitgliedsgemeinden Kirchseelte, Groß Ippener, Dünsen, Harpstedt und Prinzhöfte erreicht. Dazu werden 15 EWE-eigene Kabelverzweiger aufgebaut, die an die bestehende Telecom-Struktur angeschlossen werden. Die Verzweiger vernetzen dann wiederum an das Glasfasernetz der EWE. Für den Anschluss werden zunächst 15 Kilometer Leerrohre verlegt, in die anschließend durch Druckluft die Glasfaserbündel eingeschossen werden. Dadurch sollen künftig Internetanschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 Megabit (VDSL) pro Sekunde möglich sein.

In absehbarer Zeit soll es Informationsveranstaltungen geben, wie die Haushalte im Ausbaugebiet an die EWE-Leitungen angeschlossen werden können und auch darüber, wie man als Kunde von der Landstraße auf die mehrspurige Datenautobahn wechseln kann. Am Ende hofft die EWE, viele neue Breitbandkunden als neue Kunden begrüßen zu können, um so auch die millionenschweren Investitionskosten wieder amortisieren zu können.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.