WILDESHAUSEN Früher gab es den Gas- und Wasserinstallateur oder den Heizungs- und Lüftungsbauer. Heute ist es ganz allgemein der „Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik“. Vier Real- und Hauptschüler aus Wildeshausen haben sich jetzt über dieses Berufsbild bei der Paul Schmidt GmbH informiert. Organisiert wurde das Treffen von der „Zukunftswerkstatt Ausbildungsinitiative“ (Zwaig).

„Man kommt doch ins Grübeln, wie das Berufsbild heute aussieht“, erklärte Gerd Jacoby vom „Zwaig“-Vorstand angesichts der Veränderungen. 2003 war der Beruf neu benannt worden. Zusammengefasst zu einer Ausbildung ist er aber schon seit 1989.

Mit Nils kleine Holthaus, Auszubildener zum Anlagenmechaniker im dritten Lehrjahr bei der Paul Schmidt GmbH, hatten die Schüler auch gleich den richtigen Ansprechpartner. „Ich habe gemerkt, dass es was für mich ist“, erinnert er sich an ein Praktikum, das er in den Ferien im Unternehmen gemacht hatte und das für ihn der Einstieg war.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Ein Praktikum sei ohnehin der beste Anfang, findet Geschäftsführer Siegbert Schmidt. Viele der zehn Auszubildenden im Betrieb hätten zuvor ein Praktikum gemacht und sich dann beworben. Wichtig sei aber auch das Zeugnis. Jemand mit 15 unentschuldigten Fehlstunden hätte keine Chancen.

Was den Inhalt der Ausbildung angeht, müssen Anlagenmechaniker heute eine Vielzahl von Fächern bewältigen. Schließlich müssen Solaranlagen genauso installiert werden wie Rohrleitungen. Denn auch wenn man sich später spezialisieren könne: Die Ausbildung decke erst einmal alle Bereiche ab, so Irmtraud Mangi, Assistentin der Geschäftsleitung. Zusätzlich stehen klassische Fächer im Stundenplan, Englisch zum Beispiel. „Die Anleitungen sind oft auf Englisch – wenn man keins kann, steht man dann da“, erklärte kleine Holthaus.

Die Ausbildung zum Anlagenmechaniker dauert dreieinhalb Jahre, die Tariflöhne liegen je nach Lehrjahr zwischen 320 und 624 Euro. Bei dem Treffen ebenfalls zu Gast waren Irina Börchers (Arbeitgeberverband Oldenburg) und Michael Kramer (Agentur für Arbeit Delmenhorst).

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.