WILDESHAUSEN Zum jährlichen Revierreinigen im Rahmen der Aktion „Saubere Landschaft“ wollten sich die Waidgesellen der dem Hegering Wildeshausen angeschlossenen Reviere am vergangenen Sonnabend treffen. Doch daraus wurde nichts, denn der über Nacht zurückkehrte Winter hatte die Fluren wieder mit einer Schneedecke von rund zehn Zentimetern zugedeckt. Ein Auffinden des Unrates war fast unmöglich.

„Am kommenden Sonnabend werden sich die einzelnen Reviere des Hegerings Wildeshausen im zweiten Anlauf auf Müllsammelaktion begeben. Dabei soll auch über die Arbeit im Revier berichtet werden. Einen Einblick gibt das Revier Wildeshausen-Ost ab 14 Uhr an der Jagdhütte am Marschweg“, erklärte Jäger Karl-Wilhelm Jacobi.

Dennoch blieb der beim Bauhof Wildeshausen aufgestellte Container nicht leer. Bereits am Freitag hatten sich einige Jäger zum Müllsammeln aufgemacht, darunter Kurt Müller, dessen Vater Dietrich und Rolf Bramin aus dem Revier Thölstedt-Hesterhöge. Mit acht Teilnehmern waren sie gestartet und hatten bis zum Einsetzen des Schneetreibens reichlich Unrat vom Wegesrand aufgesammelt. „Insgesamt aber ist es doch etwas weniger als in anderen Jahren“, sagte Kürt Müller. Vor allem sei weniger Restmüll von Imbissen zu finden gewesen.

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Ebenfalls schon am Freitag unterwegs waren die Jäger des Reviers Pestrup-Bühren-Garmhausen. Ralf Stöver mit Tochter Mirja, Vater Kurt Stöver und Maik Plate brachten einen Anhänger voll zum Bauhof. Zu Tageslicht kamen alte Autoreifen, Planenreste, Metallschrott, ein Kübel voll Glasscherben, Asbestdacheindeckung und vieles mehr. „Manches hätte auch über den gelben Sack entsorgt werden können“, meinte Kurt Stöver. Aber daran hatten die achtlosen Zeitgenossen wohl nicht gedacht. Sie entsorgten den Recyclingmüll einfach in der Landschaft.

Allein durch diese beiden Anlieferungen füllte sich der Container auf dem Bauhof an der Ahlhorner Straße recht schnell. Dass der Müll auch sortenrein entsorgt wurde, darüber wachten die Bauhofmitarbeiter Hans-Hermann Wohlres und Friedhelm Eilers. Sie luden die fleißigen Sammler auch als Dankeschön zu einem kleinen Imbiss im Bauhofgebäude ein.

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