WARDENBURG Der Zusammenschluss soll Wettbewerbsvorteile bringen. In Großenkneten wird heute abgestimmt.

Von Werner Fademrecht

Die Braut hat Ja gesagt, jetzt muss es nur noch der Bräutigam tun. Der „Hochzeit“ der Raiffeisenbank Hatten-Wardenburg und der Volksbank Ahlhorn-Großenkneten steht zumindest von Seiten des übertragenen Geldinstituts nichts mehr im Wege. Auf der Generalversammlung am Dienstagabend entfielen 282 Ja-Stimmen auf den Fusionsbeschluss, neun Mitglieder enthielten sich der Stimme, lediglich zwei stimmten dagegen.

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Richard Oldewurtel, Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank Hatten-Wardenburg, hatte zuvor die Fusion als wichtigen Schritt beworben, um im schärfer gewordenen Wettbewerb zu bestehen. Durch die Verschmelzung könnten in nachgelagerten Arbeitsbereichen wie Marketing, Controlling, EDV und Personalverwaltung durch eine Zentralisierung Kosten gespart werden. Weitere Pluspunkte seien das größere Eigenkapital der durch die Fusion entstehenden VR-Bank Oldenburg-Land West eG. Betriebsbedingte Kündigungen schloss Oldewurtel für die 86 Mitarbeiter aus. Sofern sich auf der heutigen Mitgliederversammlung in Großenkneten ebenfalls die notwendige Mehrheit für den Fusionsbeschluss findet, werden sich künftig Oldewurtel und Volksbank-Vorstand Peter Bahlmann die Leitungsfunktion teilen. Die beiden Vorstände Gerd Rosenbohm (Raiba) und Erich Heiken (Volksbank) gehen Ende des Jahres in Altersteilzeit.

Ein wichtiges Detail für die Kunden der Raiffeisenbank betonte Oldewurtel ausdrücklich: Weder Bankleitzahl noch Kontennummern würden sich nach der Fusion ändern. „Sie haben eine weitreichende und gute Entscheidung getroffen“, lautete sein Fazit nach der Stimmenauszählung.

Der Fusionsvertrag legt fest, dass Günther Lübben, bisheriger Raiba-Aufsichtsratsvorsitzender, den Vorsitz der VR-Bank Oldenburg-Land West übernehmen wird. Ferner werden Harald Jürgens, Dieter Suhrkamp, August Griepenkerl und Hendrik Punke dem Gremium angehören.

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