DöTLINGEN Kaum noch einen freien Platz gab es am Mittwochabend in Aschenbeck’s Kate in Dötlingen. Der Bürger- und Heimatverein Dötlingen hatte zur Jahreshauptversammlung eingeladen. 50 der aktuell 214 Mitglieder waren der Einladung gefolgt und spendeten Horst Wichmann Beifall, der für seine 60-jährige Vereinszugehörigkeit durch den ersten Vorsitzenden Eckehard Hautau als langjähriges Mitglied ausgezeichnet wurde.

Neben Wichmann ehrte Hautau auch Kurt Kläner, der dem Verein seit 45 Jahren die Treue hält. Gleiches gilt für Friedrich Bahlke, der aber aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Versammlung kommen konnte. Ebenfalls mit Urkunde wurde Karl-Friedrich Herchenröder, 40 Jahre im Heimatverein, ausgezeichnet. Auch Heinz Hinrichs ist seit 40 Jahren im Verein, konnte aber an der Versammlung nicht teilnehmen. 27 Jahre im Verein ist Heinz Liebig, 26 Irene und Manfred Schwarz, Elke und Gerold Nustedt, Elke und Herbert Bethkenhagen, Lore Garms, Werner Janzen und 25 Anneliese Hollmann sowie Udo Schachtschneider.

Golddorf Dötlingen

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Die Vorstandswahlen brachten keine Veränderungen. Vorsitzender bleibt Eckehard Hautau, Schatzmeister Walter Ulrich, stellvertretender Schriftführer Meinert Behrens und Referent für Vereinseigentum Allert Mennen.

In seinem Jahresbericht ging Hautau auf die Berlinfahrt zur Ehrung Dötlingens als Golddorf ein. Auch erinnerte er an die zahlreichen Termine zum Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, Besuche der Bewertungskommissionen und die Feier in Gillersheim auf Landesebene. Insgesamt listete er 33 Termine und Veranstaltungen auf. Darunter auch die Übergabe von 1573 Unterschriften zur Reaktivierung des Bahnhofs Dötlingen-Aschenstedt, die letzte Frühwanderung mit Dietz Orth, Fahrt zum Hafengeburtstag nach Hamburg und das Erntedankfest.

Erntefest verändert

Im Ausblick auf die Aktivitäten in diesem Jahr verwies Hautau auf eine Neuorganisation des Erntedankfestes in diesem Jahr. Mehr Ortschaften und damit mehr Wagen an der Feldfahrt sind das Ziel. Am Abend wird es auf Meyers Diele einen bunten Abend zum Abschluss geben.

Als nächste Aktion steht am Sonnabend, 19. März, das Dorfaufräumen unter dem Motto „Der Dreck muss weg“ auf dem Programm. Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Dorfeiche. Mit fünf Gespannen und möglichst vielen Helfern soll der Unrat vom Wegesrand eingesammelt werden. Eine Heilpflanzenwanderung mit Heilpraktikerin Irene Schwarz startet am 1. Mai. Der erste Bouleabend findet im Dorfgarten am 4. Mai statt, die Vogelkundliche Frühwanderung am 8. Mai und der Jazzfrühschoppen am 28. August.

Die Zukunft des Erdgasuntergrundspeichers in Dötlingen war ein Thema bei der Jahreshauptversammlung. Wie berichtet, gibt ExxonMobil die Nutzung des Speichers aus wirtschaftlichen Gründen auf. Auf Wunsch von Vereinsmitglied Herbert Aschenbeck hakte der Vorsitzende Hautau bei Exxon nach. Er erhielt die Antwort: „Nach Rücksprache mit unserer Öffentlichkeitsabteilung in Hannover kann ich Ihnen mitteilen, dass es seitens ExxonMobil keine Planungen gibt, im Erdgasuntergrundspeicher Dötlingen ein CO2-Endlager zu errichten.“ Genau nach dieser Möglichkeit hatte Aschenbeck gefragt.

In einem Gutachten der Bundesanstalt für Geowissenschaften (BGR) sind kürzlich 408 mögliche Standorte für Kohlendioxid-endlager genannt worden. Wie die NWZ  bereits berichtete, ist die Gemeinde Dötlingen auf der BGR-Karte aber mit keinem geeigneten Standort vermerkt. Herbert Aschenbeck verwies in seiner Anfrage auf das brandenburgische Ketzin, wo seit 2008 rund 45 000 Tonnen Kohlendioxid in Sandsteinschichten verpresst wurden. In der Altmark in Sachsen-Anhalt sei ein Test geplant, bei dem ein leergefördertes Gaslager als Kohlendioxidspeicher genutzt werden soll, führte Aschenbeck weiter aus.

Ab Mitte April will ExxonMobil mit der Entleerung des Dötlinger Speichers beginnen, der früher bis zu zwei Milliarden Kubikmeter Gas gefasst hatte. Rund ein Jahr werde es dauern, bis der Speicher leer sei, hieß es im Februar. In der Sandsteinformation bleiben mikroskopisch kleine Porenräume zurück. Es gebe keinen Hohlraum, wie es bei einem Kavernenspeicher der Fall wäre. Nach der Ausförderung sei auch ein Rückbau der Anlage nicht ausgeschlossen. Laut Bergrecht gelte es grundsätzlich, nach Aufgabe einer Anlage den Urzustand wieder herzustellen, hieß es. Pläne gibt es bisher nicht.pk/usu

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