Dötlingen Rund 450 Mitglieder umfasst die Nabu-Ortsgruppe Dötlingen-Wildeshausen. Diese Zahl wurde beim ersten gemeinsamen internen Sommerfest genannt. „Die meisten Mitglieder kennen wir gar nicht vom Angesicht her“, stellten Marianne Bernhard-Beeskow (Dötlingen) und Wolfgang Pohl (Wildeshausen) vom Naturschutzbund beim Pavillon im Dorfgarten fest. Hier hatte die Ortsgruppe daher alles für ein besseres Kennenlernen vorbereitet.

Im April 2016 hatten sich Natur- und Tierfreunde zunächst zur Ortsgruppe Dötlingen zusammen gefunden. Schließlich kam es zur Gründung einer gemeinsamen Ortsgruppe mit Wildeshausen. Der Mitgliederzuwachs sei enorm, so Pohl. Neben Informationen zum Aufbau und zur Zielsetzung des Naturschutzbundes (Nabu) und intensiven Gesprächen standen auch mehrere Stände im Mittelpunkt des internen Sommerfestes.

So ging es darum, wie Insektenhotels tatsächlich aussehen sollten, um eine effektive Möglichkeit zur Fortpflanzung zum Beispiel wildlebender Bienenarten geben zu können. Angeboten wurden auch Bausätze und viele Informationen zum Thema, das Wolfgang Pohl vorstellte. Tina Hinnenkamp aus Westerholt zeigte, wie handgemachte Schafwolle verarbeitet wird.

Marianne Bernhard-Beeskow wies auf das neue Projekt „Dötlinger Trauerschnäppermeile“ hin. Das experimentelle Projekt der Nabu-Ortsgruppe Dötlingen Wildeshausen wird durch die Bingo-Stiftung und die Gemeinde Dötlingen unterstützt. „Es ist einmalig und dreht sich um die letzten Zugvögel im Jahresverlauf, die aus dem tropischen Afrika zurück nach Europa kommen“, betonte Bernhard-Beeskow.

Wenn die Trauerschnäpper ankommen, ist es meist April, dann sind die meisten Nistkästen schon belegt. Abhilfe soll das Nabu-Projekt bringen. Entlang des Jadewanderweges sind in Abständen von jeweils 90 Metern drei Nistkästen im engen räumlichen Zusammenhang (Höchstabstand zwölf Meter) aufgehängt worden.

Das Projekt sieht vor, dass in den ersten Nistkasten eine Meise einziehen wird, in den zweiten Kasten noch eine andere Meisenart, weitere Meisen aber nicht mehr geduldet werden. Dafür kann dort der Trauerschnäpper einen Nistplatz finden und bis zu sieben Jungvögel großziehen. Im September kehrt er nach Afrika zurück.

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