Dötlingen Mirja Schnier ist neue Schriftführerin des Hegerings Dötlingen. Während der Jahreshauptversammlung am Freitagabend im Landhotel Dötlingen erhielt sie einstimmig das Votum der Waidgesellen. Sie löst damit Claudia Ventker ab, die zwölf Jahre diesen Posten inne hatte.

Wiedergewählt wurden ebenfalls einstimmig Hegeringleiter Gunnar Boyens, Stellvertreter Daniel Asche und Kassenwart Otmar Wolters. Der scheidende Obmann Bernd Kunst unterstützt den neuen Schießobmann Manuel Meyer tatkräftig. Heinz-Hermann Wilke und Kurt Spille werden kommissarisch die Hundeausbildung führen, die Christian Brinker leitete. Die Versammlung bedankte sich für die geleistete Arbeit bei Bernd Kunst und Christian Brinkert.

Für 50-jährige Zugehörigkeit zum Waidwerk hatte Hegeringleiter Boyens unter dem Punkte Ehrungen zuvor Enno Aschenbeck ausgezeichnet. Gleiches galt für Wolfgang Schypkowski. Beide sind seit 1968 Mitglieder im Hegering. 25 Jahre Waidgesellen sind Rudolf Busse, Johann Sassen-Stolle und Claudia Ventker, die ebenfalls Urkunde und Ehrennadel erhielten.

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„Einige Treibjagden sind im vergangenen Jahr abgesagt und erst gar nicht geplant worden. Die Niederwildstrecken sind weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau“, betonte Boyens in seinem Streckenbericht. Beim Damwild zeigt die Liste 2017/2018 neun Abschüsse und fünf Stück Fallwild. Sieben Schwarzwild wurden erlegt, beim Rehwild 156 Kreaturen, 91 fielen dem Straßenverkehr zum Opfer. 64 Hasen (16 Fallwild) und 37 Wildkaninchen (17) wurden erlegt. 155 Ringeltauben, 184 Rabenkrähen und 30 Elstern sowie 39 Fasane schossen die Jäger unter anderem.

An dem Blühstreifenprogramm des Biotopfonds beteiligte sich der Hegering Dötlingen mit der Anlage von 13 Hektar Blühstreifen. „Besonders für die Insekten sind die Flächen lebensnotwendig“, hob der Hegeringleiter dazu hervor. Außerdem seien Hege- und Pflegemaßnahmen in den einzelnen Revieren erfolgreich umgesetzt worden.

Der Kreisjägerschaftsvorsitzende Karl-Wilhelm Jacobi gab einen Bericht über die Gefahren der A­f­rikanischen Schweinepest ab. In seinen Ausführungen ging er ferner auf die neu gegründete „Fellwechsel GmbH“ ein. Dahinter steht ein Modellprojekt des DJV. Neben der Vermarktung von Wildbret soll auch die Verwertung von Bälgen für Bekleidung und Accessoires gefördert und etabliert werden. Weiteres Thema war auch die Jagdschule mit Ausbildung und Arbeit.

Die Wolfspopulation wurde zum Schluss angesprochen. Gunnar Boyens: Bisherige Präventionsmaßnahmen würden bei den intelligenten Tieren nur kurzfristig greifen. Niedersachsen habe aber die höchste Wolfsdichte Deutschlands.

Einstimmig wurde eine Beitragserhöhung beschlossen. Statt der 58 Euro, die seit elf Jahren galten, muss nun jeder Jäger 75 Euro Beitrag einzahlen. Nur ganze 14 Euro würden davon beim Hegering bleiben. Der Rest ginge an die Verbände, erklärte der Hegeringleiter.

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