AHLHORN Die neu gegründete Traditionsgemeinschaft Fliegerhorst Ahlhorn wollte eigentlich ab Frühjahr loslegen mit der Einrichtung eines kleinen „Museums“ in der alten Nordwache des Fliegerhorstes. Wie die NWZ  berichtete, war das Ziel, in dem Traditionsraum die Geschichte des Flugplatzes zu dokumentieren. Leider wird daraus nichts.

„Wir haben dieses Projekt fallen lassen“, so Peter Pasternak, Vorsitzender der Traditionsgemeinschaft, bei der Gesprächsrunde Ahlhorner Vereine am Montagabend. Er sprach von „immensen Kosten“, die nicht absehbar waren, und einem hohen finanziellen Risiko, das auf den Verein zugekommen wäre.

Die Geschichte des Fliegerhorstes ist eng mit der Entwicklung des Ortes Ahlhorn und der Gemeinde Großenkneten verbunden. „Der Flugplatz ist weltweit bekanntgeworden“, so Peter Pasternak. Er erinnerte an die Hilfsflüge der Geschwader in Krisengebiete oder an die Einsätze der SAR-Hubschrauber.

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Die Idee, die Geschichte des Flugplatzes in der alten Nordwache zu dokumentieren, scheiterte laut Pasternak an den Forderungen des Eigentümers Bunte. Das Unternehmen wollte die Nordwache zwar kostenfrei zur Verfügung stellen. Allerdings fehlt laut Pasternak der Wasseranschluss, die alte elektrische Heizung hätte ersetzt werden müssen, die Abwasserleitungen seien seit Jahrzehnten nicht benutzt worden. Das alles hätte der Verein bezahlen müssen.

Bunte wollte sich aber offenbar nicht langfristig festlegen, sondern einen Mietvertrag mit nur 3 Monaten Kündigungsfrist anbieten, berichtete Pasternak. Bei einer Kündigung sollten außerdem alle Investitionen des Vereins in das Gebäude in den Besitz des Vermieters übergehen. Das wollte der Verein bei der kurzen Kündigungsfrist nicht riskieren.

Geprüft wird laut Pasternak als Alternative die Anmietung eines Raumes im Alten Posthaus. „Das wäre der idealste Punkt für uns“, sagte er am Montagabend.

Bürgervereinsvorsitzender Siegfried Dames forderte Unterstützung durch die Gemeinde Großenkneten. Schließlich seien Menschen bereit, ehrenamtlich etwas aufzubauen, was die Darstellung eines wichtigen Teils der Gemeinde betreffe. Rudolf Wübbeler (CDU) versprach, dafür zu kämpfen. Astrid Grotelüschen (CDU) bemängelte die „bislang fehlende Kommunikation“.

Siegfried Dames regte an, dass sich alle neun Ahlhorner Ratsmitglieder parteiübergreifend zusammensetzen.

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