Kirchhatten /Dingstede Dingstede geht der Platz aus. Helmut Diekmann, Vorsitzender des Heimatvereins Dingstede, sowie die Ratsherren Manfred Huck und Dieter Hähne (beide CDU) haben daher einen Antrag auf Erweiterung der Ergänzungssatzung im Bereich Nutteler Straße gestellt. Damit befasste sich am Dienstag der Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt.

Viele junge Dingsteder würden gern an ihrem Heimatort leben und dazu ein Haus bauen. „Es gibt bei uns ausgewiesene Baugrundstücke, die stehen aber nicht zur Disposition“, erklärte Diekmann. Viele würden ihr Land zu Baugrundstücken erklären lassen, um es später selbst nutzen zu können, zum Beispiel für ihre Kinder.

Bauwillige hätten von den vielen Baugrundstücken im Ort also vorerst nichts. Darunter leide langfristig auch die Freiwillige Feuerwehr, wenn Jüngere immer weiter vom Heimatort wegziehen würden. Bisher gehe es um sechs oder sieben weitere Grundstücke.

„Aus Sicht der Verwaltung würden wir darauf Wert legen, dass auf diesen Grundstücken auch wirklich was gebaut wird“, sagte Hattens Bürgermeister Christian Pundt (parteilos). „Wenn Bauplätze dazu führen, dass junge Leute in ihrem Dorf bleiben, sollte man das vorantreiben“, stellte Adolf Oltmann (CDU) fest. Unmut wurde daran laut, dass die Entscheidung noch in der letzten Sitzung des Ausschusses vor der Kommunalwahl gefällt werden solle.

Eines wurde klar: Das Dingsteder Problem ist ein gemeindeweites. „Wir könnten uns damit anfreunden das heute mitzutragen, aber dann müssen wir über eine Abrundungssatzung aller Dörfer reden“, sagte zum Beispiel Petra Schütte-Lange (FDP).

Am Ende beschlossen die Ausschussmitglieder, dass nun ein Fachmann dazu gehört werden soll. „Wir müssen herausfinden, ob die Abrundungssatzung in Zukunft ein gutes Mittel ist oder ob wir nachbessern müssen“, sagte Dr. Heike Burghardt (SPD).

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Die geforderte Ergänzungssatzung würde die Wohngebietsfläche von Dingstede erweitern, so dass Grundstücke definiert werden können. Danach ist es jedoch dem Eigentümer überlassen, ob er baut oder nicht.

Insgesamt stünden im Moment rund 25 Baugrundstücke in Dingstede nicht zur Verfügung, da sie von den Eigentümern nicht angeboten würden. „Bei einem Bebauungsplan muss auch innerhalb von ein paar Jahren gebaut werden – oder nicht“, erklärt Burghardt eine weitere Option der Gemeinde, um das Problem zu lösen.

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Sascha Sebastian Rühl Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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