KLEIN HENSTEDT In ihrem Bemühen um den Erhalt und die Pflege der Klein Henstedter Heide setzt die Schutzgemeinschaft Klein Henstedter Heide in diesem Jahr auf eigene Pflegeaktionen, aber auch auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Landkreis sowie auf einen neuen Partner: die Jugendfeuerwehr Prinzhöfte-Horstedt und Klein Henstedt. Der Brandschützernachwuchs könnte künftig in den Wintermonaten bei Pflegemaßnahmen unterstützen – etwa beim Entfernen von Birkenkusseln oder Japanknöterich. Entsprechende Überlegungen wurden bei der Jahreshauptversammlung der Schutzgemeinschaft am Donnerstag im Feuerwehrhaus Klein Henstedt vorgestellt; im Frühherbst soll hierzu Konkreteres besprochen werden. „Die Kinder haben Lust dazu“, bekundete Udo Fricke von der Jugendfeuerwehr. Es gehe darum, die Jugend an die Natur heranzuführen.

Von Projekten in 2010 sprach Schutzgemeinschaftsvorsitzender Peer Laue, ergänzt von Bildern seines Vorstandskollegens Rudolf Geis-ler. Zu schaffen machte etwa Japanknöterich im Sandmoor. Der Landkreis habe sich des Problems angenommen, wobei es auch um Wiedervernässung geht. Im Kampf gegen die wuchernde Pflanze sei ein Bereich mit Folie ausgelegt worden. Nur wenige Triebe seien neu durchgekommen, hieß es, die von der Schutzgemeinschaft entfernt würden. Berichtet wurde ferner von Versuchen mit Ziegen in der Moorpflege durch Tritt und Verbiss an Problempflanzen.

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Im Kampf gegen die geplante Höchstspannungs- Freileitung durch die Heide will der Verein weitermachen. Zwar werde die Chance, „für die Natur eine Erdverkabelung zu erreichen“ von allen Seiten als gering angesehen, so Geisler: „Aber diese geringe Chance wollen wir nutzen.“ Gedacht ist an ein erneutes Protestschreiben, unter anderem gegen ein Übergabebauwerk am Grenzweg.

Im Anschluss an die Regularien hielt Harald Hesse vom Imkerverein einen Vortrag zum Thema „Stehen wir vor einem Bienensterben?“.

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