Wildeshausen „Durch ihren Beitrag haben sie einen unschätzbaren Wert für den Naturschutz geleistet.“ Mit diesen Worten hat der Kuratoriumsvorsitzende der Naturschutzstiftung Landkreis Oldenburg, Michael Feiner, am Donnerstag das Engagement der sechs Preisträger des Umweltschutzpreises 2016 gewürdigt. Feiner bemühte sogleich noch den Schriftsteller Ernest Hemingway und verlieh damit nicht nur seiner Überzeugung Nachdruck: „Die Welt ist so schön und wert, dass man um sie kämpft.“ Die Überlastung der natürlichen Ressourcen dürfe nicht länger tatenlos hingenommen werden, so Feiner. Eine Frage müssten sich alle stellen: Wie können wir künftig unseren Energieverbrauch weltweit organisieren und ihn gleichzeitig drosseln?

Sechs Vereine und Privatpersonen hat die Naturschutzstiftung im Kreishaus Wildeshausen ausgezeichnet und sie mit 250 beziehungsweise 500 Euro bedacht. Insgesamt standen 2000 Euro zur Verfügung.

Die Umweltschutzpreisträger

Fischereiverein Wardenburg zur Verbesserung der Fischgewässer im Bereich der Lethe durch Laich- und Aufwuchshabitate

Familie Margrit und Karl-Heinz Krüger sowie Jennifer Krüger aus Simmerhausen für die Anpflanzung und Pflege von Streuobstbäumen sowie Artenschutzmaßnahmen auf eigenem Grundstück

Conrad Kramer senior aus Wildeshausen für die naturnahe Gestaltung der Moorbäke, Anpflanzung von Obstbäumen und Buschhecken sowie für die Anlage und Wiederherstellung von Kleinteichen und Brachflächen

Verein der „Freunde des Zeltlagers beim Hasen Ahlers“ aus Klattenhof für pädagogische Leistungen im Bereich der naturschutznahen Kinder- und Jugendarbeit

Sportfischer-Verein Huntlosen für die Renaturierungsprojekte am Rittrumer Mühlenbach, Huntloser Bach und Altarm Westrittrum

Ralf Siemer aus Wildeshausen für sein langjähriges Engagement im Bereich Naturschutz an drei Wildeshauser Schulen

Für den Fischereiverein Wardenburg nahm Vorsitzender Paul Riefstahl 500 Euro entgegen, ebenso Werner Knoop als Vorsitzender des Sportfischervereins Huntlosen. Die Familie Krüger aus Simmerhausen erhielt 250 Euro, ebenso Conrad Kramer senior aus Wildeshausen und Ralf Siemer aus Wildeshausen sowie der Verein der „Freunde des Zeltlagers beim Hasen Ahlers“ aus Klattenhof.

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Feiner forderte Kindergärten und Schulen auf, noch mehr für den Umweltschutz zu tun. Er gebe praktischen Aktionen wie Vögel zählen oder dem Anlegen einer Wiese den Vorrang vor dem Auswendiglernen der Mendelschen Gesetze.

Auch Ralf Siemer (Fischereiverein Wildeshausen), der Naturschutz-AGs an der Hunteschule, Realschule und Hauptschule in der Kreisstadt anbietet und dafür ausgezeichnet wurde, betonte den Spaß der Kinder bei der Arbeit in der Natur. Dies unterstrich ebenso Angela Potthof von den „Freunden des Zeltlagers beim Hasen Ahlers“. „Wir bauen mit den Kindern Insektenhotels und Nistkästen. Während der fünf Tage im Zeltlager sind die Kinder immer ganz glücklich.“

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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