HUDE Der Bedarf an qualifiziertem Tagespflegepersonal, besonders für Kinder unter drei Jahren, ist im gesamten Landkreis sehr hoch – Tendenz steigend. Daher unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Aktionsprogramms „Kindertagespflege“ den Auf- und Ausbau der Kindertagesbetreuung.

Tagesmüttern und solchen, die es werden wollen, soll geholfen werden, sich im Dschungel der Vorschriften, aber auch der Möglichkeiten, besser zurecht zu finden. Mit Informationen, Ratschlägen und Tipps sollen sie bei ihrer Arbeit mehr unterstützt und gefördert werden. Barbara Kramer vom Familien- und Kinderservice-Büro des Jugendamtes (Landkreis Oldenburg) sowie Karin Eichler, Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Hude, hatten Donnerstagabend zu einer Informationsveranstaltung mit dem Thema „Kinderpflege ist kein Kinderspiel“ in den Kulturhof eingeladen.

Eichler gab zunächst einen Überblick über die Kindergarten- und Krippenplätze in der Gemeinde Hude, die dem wachsenden Bedarf an Betreuungsplätzen für Kleinkinder Rechnung trägt. Insgesamt stehen in allen sieben Kindergärten 429 Plätze für Mädchen und Jungen über drei Jahren und mittlerweile bereits 59 Krippenplätze für Kleinkinder ab sechs Monaten zur Verfügung. Natürlich könnten die Kindergärten und -tagesstätten nicht alle erforderlichen Betreuungszeiten abdecken, so Eichler, da bestehe weiterhin Bedarf.

Hildegard Schmitz-Neumann informierte die interessierten Frauen über die Arbeit des Familien- und Kinderservice-Büros des Landkreises Oldenburg. Im Vordergrund steht die Beratung von jungen Eltern, Tagespflegepersonen, Trägern und Einrichtungen in allen Fragen der Kinderbetreuung. Aber auch die Unterstützung, Überprüfung und finanzielle Förderung von qualifizierten Tagespflegepersonen gehöre zu ihrem Aufgabenbereich.

Ein wichtiges Ziel ihrer Arbeit sei es, die bestehenden Betreuungsangebote auszubauen, die Qualität zu erhöhen und auch eine Vernetzung unter den Betreuungsangeboten zu erreichen, insbesondere für unter dreijährige Kinder. Im Aufbau ist zur Zeit eine Internetseite „Kinderbetreuungsbörse“, so Schmitz-Neumann, in der die Betreuungsangebote im Landkreis aufgeführt werden.

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Auch über die Anforderungen, die an Tagesmütter gestellt werden, wurde berichtet: Wer mehr als 15 Stunden pro Woche und mehr als drei Monate lang Kinder gegen Entgelt betreut, der braucht eine Pflegeerlaubnis vom Jugendamt, so Schmitz-Neumann. Alle Tagesmütter müssen Qualifzierungsmaßnahmen durchlaufen, die mit einem Zertifikat enden. Die Kosten werden bezuschusst, im Einzelnen informiert das Familien- und Kinderservice-Büro über Fördermöglichkeiten.

Weitere Fragen beantwortet gerne das Familien- und Kinderservice-Büro des Landkreises unter Telefon  04431/85471.

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