LANDKREIS „Wir bilden nicht aus Nächstenliebe aus“, erklärte Lutz Burmeister, Geschäftsführer des Huder Unternehmens Labom Mess- und Regeltechnik, klipp und klar. „Wir brauchen zusätzliche Fachkräfte.“ So wie Burmeister dachten viele Firmenchefs im Landkreis und investierten über den bisherigen Rahmen hinaus in den Nachwuchs. Stellvertretend für viele Unternehmer, die im vergangenen Jahr zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen haben, ehrten Landrat Frank Eger, der Geschäftsführer der Wirtschaftsfördergesellschaft (WLO), Hans-Werner Aschoff, sowie WLO-Aufsichtsratsvorsitzender Ernst-August Bode am Mittwochabend fünf Firmenchefs. Für jeden zusätzlichen Ausbildungsplatz gab es einen Scheck von 200 Euro.

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Eger sagte, es handele sich nicht um eine „große materielle Hilfe“. Vielmehr verdiene der Einsatz der Unternehmen öffentliche Anerkennung. Hier würden Jugendlichen echte Zukunftschancen eingeräumt. Er hoffe, dass auch andere Firmen dem guten Beispiel folgten, sagte der Landrat. Insgesamt wurden 246 Ausbildungsplätze in 196 Unternehmen im Rahmen des Azubi-Aktionsprogramms gefördert. Im Jahr 2005 hatten die Unternehmen im Landkreis 224 Ausbildungsplätze zusätzlich geschaffen.

Die Firma Labom erhielt 600 Euro für drei zusätzliche Ausbildungsplätze. Weiterhin waren am Mittwoch vertreten: Jochen Schritt von der Firma Kornkraft Hosüne, Großenkneten (5 zusätzliche Lehrstellen), Gerd Vogt, Inhaber der Bäckerei Meyer-Mönchhof, Ganderkesee (6 zusätzliche Lehrstellen), und Heiner Ahrmann vom Hotel „Gut Altona“ (Gemeinde Dötlingen), der drei zusätzliche Plätze für Azubis geschaffen hat. Der landwirtschaftliche Dienstleister Johann Kuhlmann GmbH (Dötlingen) bot sogar erstmals ein neues Berufsbild an: die Fachkraft Agrarservice. Hier seien technisches Know-how und Kundenberatung gefragt, erläuterte Mitinhaberin Anke Spille den interessanten Job.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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