GANDERKESEE Die Ganderkeseer Christdemokraten verlieren altgediente prominente Ratsmitglieder, darunter auch – wie angekündigt – ihr Zugpferd Hans-H. Hubmann. Während der Ratsvorsitzende und ehemalige ehrenamtliche Bürgermeister frühzeitig angekündigt hatte, dass nach 25 Jahren Schluss sein solle, kommt das Ausscheiden des derzeitigen stellvertretenden Bürgermeisters Dieter Osterloh eher überraschend. Der Landwirt gehörte 35 Jahre lang dem Rat an und wurde jetzt nicht wieder nominiert.

Bei der Kandidatenaufstellung für die Kommunalwahl sicherte sich am Montagabend in Lüschens Bauerndiele die Ortsunions-Vorsitzende Cindy Klüner im Wahlbereich I den Spitzenplatz, gefolgt von Gerd Brand, Elke Röhl und Insa Schwarting-Bakenhus, die ebenfalls bereits dem Rat angehören. Auf den weiteren Plätzen folgen Ralf Wessel, Günter Westermann, Petra Hubmann-Lübbe, Holger Lüdeke, Elke Annika Ahlers, Karsten Ott und Jerry Ostermann.

Im Wahlbereich II steht der derzeitige Fraktionsvorsitzende Dietmar Mietrach auf Platz 1. Die folgenden drei Plätze gingen ebenfalls an aktuelle Ratsmitglieder, nämlich Günther Runge, Carsten Jesußek und Hillard Bley. Es folgen Peter Hasselberg, Marco Bardeck, die Ehefrau des CDU-Kreisvorsitzenden Ansgar Focke (MdL), Frederike Focke, sowie Cord Brüggemann und Renke Garrelts.

An der Mitgliederversammlung zur Listenbesetzung hatten 48 Christdemokraten teilgenommen. Es sei erstaunlich, wie sachkundig die Versammlung entschieden habe, sagte Hans-H. Hubmann auf Nachfrage. „Wir haben eine gelungene Mischung aus Jung und Alt, erfahrenen Kräften und Neueinsteigern.“ Auch die berufliche Mischung sei sehr breit und decke weite Bereiche ab. „Es hat noch gekribbelt“, räumte Hubmann ein, als es um die Kandidatenaufstellung ging. Glücklicherweise habe er seine Entscheidung, sich aus der Politik zurückzuziehen, so frühzeitig öffentlich gemacht, dass ein „Rückfall“ nicht mehr möglich war.

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Die Spitzenkandidaten Cindy Klüner und Dietmar Mietrach hätten eine hohe Verantwortung, da sie an der erreichten Stimmenzahl gemessen würden, meinte Hubmann. Er habe stets das beste Ergebnis bei den Kommunalwahlen erzielt – mit Ausnahme der letzten, als er mit Christel Zießler (SPD) gleichauf lag.

Dieter Osterloh machte auf Nachfragen kein Hehl daraus, dass die Arbeit im Gemeinderat „immer Spaß gemacht hat“. Mehr als die Hälfte seines Lebens habe er sich als Ratsherr engagiert. Jetzt sollten jüngere Kandidaten eine Chance haben, wobei er hoffe, dass wieder Inhaber landwirtschaftlicher Zukunftsbetriebe Sitz und Stimme haben werden. Ebenfalls nicht wieder im Rat sind die CDU-Mitglieder Ursula Sachse, Heiko Ahlers und Werner Fleischer.

Wolfgang Loest Redaktionsleitung / Redaktion Ganderkesee
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