SANDKRUG Jens Büsselmann, der Vorsitzende der TSG Hatten-Sandkrug, wehrt sich gegen Darstellungen, die seiner Ansicht nach den Schluss nahelegen, ihm sei in einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Oldenburg wegen Untreue eine Schuld nachgewiesen worden.

Hajo Woelke, Kassenprüfer und Leiter der TSG-Volleyballabteilung hatte, wie berichtet, in einem Schreiben an den erweiterten Vorstand des Vereins Details aus dem Beschluss zur Einstellung des Verfahrens genannt. Das Verfahren war nach Paragraf 153 der Strafprozessordnung eingestellt worden. Zur Einstellung des Verfahrens äußerte sich Büsselmanns Rechtsanwalt Jürgen Herr gegenüber der NWZ : Paragraf 153 sehe vor, dass die Staatsanwaltschaft ein Verfahren einstellen kann, „wenn die Schuld des Täters als gering anzusehen wäre und kein öffentliches Interesse an der Verfolgung besteht.“

Die Betonung in diesem Satz müsse auf „wäre“ liegen, erklärte Rechtsanwalt Herr. Bei der Einstellung nach Paragraf 153 müsse ungeklärt bleiben, ob sich ein Tatvorwurf bestätigt habe. Diese Bewertung stehe nur einem Gericht zu. Die Unschuldsvermutung müsse auch für seinen Mandanten gelten, so Herr.

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Zu dem von ehemaligen TSG-Sportwart Jürgen Lakeberg eingereichten Minderheitenbegehren, mit dem eine Mitgliederversammlung erzwungen werden soll, erklärte Büsselmann, er werde dieses satzungsgemäß behandeln. Er selbst werde aber von sich aus keine Mitgliederversammlung am 27. September einberufen.

Auch einen Rücktritt vom Amt des TSG-Vorsitzenden schloss Büsselmann erneut aus. Er setze darauf, vollständig rehabilitiert zu werden. Die Möglichkeit sich zu rechtfertigen habe er aber nur, wenn er bis zur Klärung der Vorwürfe im Amt bleiben könne.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Westerstede
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