GANDERKESEE Auf ein genaues Datum wollen sich Dr. Hans-Georg Zechel, Klaus Fuchs und Rolf Schütze – zusammen das Sprecher-Team des Initiativkreises, der die Gründung der Bürgerstiftung Ganderkesee angeschoben hat – noch nicht festlegen. Angestrebt sei jedoch, die Gründungsurkunde „im Spätsommer oder im frühen Herbst“ zu unterzeichnen, erklärte Zechel am Donnerstag bei einem Pressetermin.

Der anvisierte Kapitalstock von 35 000 Euro ist bereits erreicht. Auch rund 35 Gründungsstifter, die entweder mit mindestens 500 Euro als Privatperson oder mit mindestens 1000 Euro als Unternehmen eingestiegen sind, haben sich bereits gefunden. Doch der Initiativkreis möchte noch weitere Unterstützer gewinnen, bevor die Gründung tatsächlich vollzogen wird – und nicht allein Geldstifter. „Wir brauchen dringend Menschen für die Feldarbeit“, so Zechel. Zu beackern seien die drei Felder „Leben im ländlichen Raum“, „Bildung“ und „Familienfreundliche Gemeinde“. Einbringen könnten sich Interessierte sowohl finanziell als auch als Zeit- oder Ideenstifter.

Noch einmal laut für seine Idee trommeln möchte der Initiativkreis mit einem kostenfreien Vortrag, der am Donnerstag, 19. Juli, ab 19 Uhr in der Aula des Gymnasiums stattfindet: Unter dem Titel „Wie retten wir unsere Söhne?“ wird sich der Hannoveraner Kriminologe Prof. Dr. Christian Pfeiffer zur Leistungskrise der Jungen äußern und Wege aufzeigen, wie Bürgerstiftungen gegensteuern können.

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Pfeiffer gilt als Wegbereiter der Bürgerstiftungsbewegung in Deutschland. Er hatte die 1997 gegründete Bürgerstiftung Hannover initiiert und mitgegründet – eine der ersten ihrer Art in Deutschland. Kürzlich erst unternahm Pfeiffer eine Radtour, bei der er 35 Bürgerstiftungen im gesamten Bundesgebiet besuchte und beriet.

Die Initiatoren der hiesigen Bürgerstiftung hoffen, dass mit dem Vortrag weitere Ganderkeseer für eine Mitarbeit gewonnen werden können. Zwar hätten viele Initiativkreis-Mitglieder Bereitschaft bekundet, im Vorstand oder Stiftungsrat mitzuarbeiten, sagt Zechel. „Aber wir wollen bei der Gründungsversammlung tatsächlich wählen können, nicht nur die vorgeschlagenen Personen bestätigen.“

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