GANDERKESEE GANDERKESEE/DG - In vielen Fragen sind sich die beiden Ganderkeseer Bürgermeisterkandidaten Alice Gerken-Klaas (parteilos), die für CDU und FDP ins Rennen geht, sowie Rainer Lange (SPD) im Grundsatz einig – der Unterschied liegt eher im Detail. Bei anderen Fragen, wie zum Beispiel der Verlängerung der Landebahn des Ganderkeseer Flugplatzes, vertreten die beiden jedoch gegensätzliche Ansichten. Das wurde gestern bei einer Diskussion auf dem Wochenmarkt deutlich: Eine Stunde lang stellten sich Gerken-Klaas und Lange den Fragen von NWZ-Redakteur Hergen Schelling.

Eine ähnliche Zielsetzung verfolgen beide beim Thema Bürgerbeteiligung. So möchte Gerken-Klaas wichtige Persönlichkeiten dazu bringen, sich zu engagieren – ohne dabei jedoch die „Ratsmitglieder aus der Pflicht zu lassen“. Der 42-Jährigen schwebt so etwas wie eine „Stabsstelle Bürgerorientierung“ mit Workshops zu unterschiedlichen Themen vor.

Für Rainer Lange ist die Bürgerstiftung ein hohes Ziel. Dass man gemeinsam etwas schaffen könne, zeigten die Beispiele Bürgerbus und Kinderkrippe „Sonnenblume“. Beide Initiativen seien aus dem Engagement einzelner entstanden, so der 48-Jährige.

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Einig waren sich beide Kandidaten auch, dass man mit der Wirtschaft ins Gespräch kommen müsse. Gerken-Klaas plädierte darüber hinaus für einen Runden Tisch Wirtschaft. Geringe Gegensätze gab es auch bei den Themen Fortbestand der Hauptschule – Gerken-Klaas: „Stützung besonderes Anliegen“, Lange: „Müssen uns engagieren“ –, Sanierung der Schulhöfe sowie dem Aufrechterhalten von Ganztagsangeboten an der Haupt- und Realschule Bookholzberg.

Lebhafter wurde es beim Thema Verlängerung der Landebahn des Flugplatzes. Ein klares „Ja, im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten“ kam von Gerken-Klaas. Lange zeigte sich unentschlossener. Man müsse zunächst die Bürger beteiligen, argumentierte er. Manchmal könne man besser mit einer klaren Aussage als einem „Wackelkursus“ leben, entgegnete Gerken-Klaas. Dagegen stichelte Rainer Lange beim Thema „Verlängerung der Westtangente“, als Gerken-Klaas sich mit dem Hinweis entschuldigte, sie müsse sich noch einarbeiten: Er sei im Thema.

Insgesamt verlief die Diskussion jedoch harmonisch. So versicherten auch beide, dass sie als Kollegen im Rathaus gut zusammenarbeiten.

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