WARDENBURG Die Einmündung der Eelder Straße in die Oldenburger Straße stellt insbesondere für Fußgänger und Radfahrer ein Risiko dar. Das meinen immer mehr Bürger der Gemeinde und fordern von den Behörden geeignete Maßnahmen. Der Wardenburger Egon von Reeken und sein Nachbar Jens Haake vom Patenbergsweg machen sich auch im Interesse ihrer Mitbürger große Sorgen. „Wir haben uns zu einer Unterschriftenaktion entschlossen und bereits mehr als 600-mal die Zustimmung der Menschen erhalten“, sagt von Reeken. Am Montag will er nun die ganze Angelegenheit in einem Gespräch im Rathaus Bürgermeisterin Martina Noske ans Herz legen.

Die Initiatoren der Unterschriftensammlung hoffen, dass sich Rat und Verwaltung mit dem Thema beschäftigen werden und das Vorhaben gegebenenfalls auch gegenüber anderen Behörden unterstützen. Der Handlungsbedarf sei groß, sagt von Reeken. Von den 600 Unterzeichnern hätten etwa zehn von eigenen negativen Erfahrungen an dem Verkehrspunkt berichtet. „Viele Unfälle landen leider nicht in der Polizeistatistik, weil sich Autofahrer und Fußgänger oft privat geeinigt haben“, bedauert der Wardenburger.

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Fakt sei, so von Reeken, dass die Einmündung Eelder Straße/Oldenburger Straße wegen der vor Jahren erfolgten Ablenkung des Verkehrsflusses von der Friedrichstraße zunehmend vom Verkehr insbesondere durch Laster betroffen ist. Andererseits queren viele ältere Einwohner und Kinder die Eelder Straße, um zum Einkaufen oder zur Schule zu gehen. „Fahrer aus Richtung Oberlethe müssten zwar vor dem Stopp-Schild und der Haltelinie zum Stillstand kommen, doch viele kümmert diese Regel nicht. Sie achten nur auf den Autoverkehr und fahren durch“, schildert von Reeken seine Erfahrungen. Dies bestätigt auch der Wardenburger Erich Koch, der selber bereits angefahren worden ist. „Der Fahrer hat mich beim Anfahren übersehen, bei einer roten Ampel wäre die Situation nicht entstanden“, ist Koch überzeugt.

Nach Meinung der Bürger ist auch die abknickende Vorfahrt Eelder Straße/Friedrichstraße beim Rathaus für Fußgänger und Radfahrer risikoreich und bedarf entsprechender Maßnahmen. Jens Haake weist auf andere Verkehrsschwerpunkte hin, die bereits in Wardenburg mit einer Ampel gesichert sind: z.B. die Einmündung Huntestraße/Oldenburger Straße und die Kreuzung Litteler Straße/Lerchenweg. „Bei der Eelder Straße ist der Verkehr mindestens ebenso stark, wenn nicht noch intensiver“, sagt Haake. Gemeinsam mit seinem Nachbarn bittet er weitere Mitbürger, die an mehr Sicherheit im Ort interessiert sind, sich der Initiative durch Unterschrift anzuschließen.

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