HUDE Von Anlaufschwierigkeiten keine Spur: Artur Wiaderek arbeitet erst seit zwei Wochen als Jugendpfleger im Kulturhof – und schon haben ihn die Kids „voll akzeptiert“, wie der kommissarische Leiter der Begegnungsstätte, Frank Düvel, anerkennend feststellt: „Es ist erstaunlich, wie rund es schon läuft.“

Der Neuling gibt das Kompliment gern zurück: „Ich bin von den sympathischen Kollegen und der überaus positiven Atmosphäre begeistert“, sagt der 26-Jährige, der sich im Auswahlverfahren unter 40 Mitbewerbern durchgesetzt hat. Seine Aufgabe sieht er als „große Herausforderung und interessante Chance“ an.

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Der gebürtige Schlesier ist in Bremen aufgewachsen. Dort hat er auch sein Abitur absolviert. Seinen Zivildienst hat er in einem Kindergarten abgeleistet. 2010 hat er das Studium „Soziale Arbeit“ an der Universität Vechta erfolgreich abgeschlossen. Für seine Abschlussarbeit mit dem Thema „HipHop und soziale Arbeit – Implikationen für die Jugendarbeit“ hat Artur Wiaderek die Gesamtnote 1,2 erhalten. In Hude freut er sich auf die tägliche Arbeit mit Jugendlichen im offenen Bereich und auf den internationalen Jugendaustausch. Durch seine polnischen Wurzeln hofft er, die Partnerschaft mit Nowe Miasto Lubawskie bereichern zu können. Seine Kenntnisse von Sprache und Mentalität dürften dabei helfen. Als erstes größeres Projekt plant er ein Fußballturnier für Jugendhäuser, das am 19. März in der Halle am Huder Bach stattfinden soll.

Eventuell hat Wiaderek dann schon einen neuen Chef im Kulturhof: Bis Mitte Februar soll entschieden sein, wer die Nachfolge von Birgit Lohmann-Liebezeit antritt. Von 50 Bewerbern sind am kommenden Montag fünf Kandidaten zu Vorstellungsgesprächen eingeladen, informierte Bürgermeister Axel Jahnz.

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