Hude Den 25. November 2012 vergessen Margitta und Udo Knirr nicht mehr. „Dieses Datum ist für uns fast ein bisschen wie ein zweiter Geburtstag“, sagt Udo Knirr. Um Haaresbreite war das Braker Ehepaar damals im Pavillon vor der Huder Klosterschänke von einer umstürzenden Linde begraben worden. Eine Sturmböe hatte den 200 Jahre alten Baum entwurzelt – just in dem Moment, als Knirrs in dem Holzhäuschen vor dem mit Labradorhündin Aika geplanten Spaziergang durch den Klosterbezirk ein Glas Wein trinken wollten.

Gastronom Jens Burgdorf war heilfroh, dass die Braker Gäste unbeschadet durch die Trümmer ins Freie gelangen konnten und auch sonst niemandem etwas passiert ist. „Wie viel Glück wir gehabt haben, ist uns erst auf der Rückfahrt bewusst geworden“, erinnert sich Knirr. Den gehörigen Schrecken haben seine Frau und er schnell überwunden: „Wir sind weiter unverdrossen bei jeder sich bietenden Gelegenheit mit unserer Aika in Wald und Moor bei Hude unterwegs.“ Im Sommergarten vor der Klosterschänke werden die Braker immer zuvorkommend bewirtet. „Das Personal weiß sogar, welchen Wein wir gerne trinken“, freut sich Knirr.

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Einen guten Tropfen der Sorte Müller-Thurgau gab es für das Ehepaar Knirr auch am vergangenen Donnerstag. Genossen werden konnte der Weißwein im nagelneuen Pavillon, der an alter Stelle vor der Klosterschänke errichtet wurde. Zwar ist das hölzerne Gartenhaus, das Jens Burgdorfs Schwiegervater Rolf Brahms aufgebaut hat, noch nicht ganz fertig, aber Knirrs durften es als erste Gäste in Beschlag nehmen. Das von Sven Gey aus Stuhr gefertigte Bauwerk bekommt noch ausklappbare Sitzbänke und einen verschiebbaren Tisch.

Udo und Margitta Knirr werden dort jetzt im Herbst und Winter wieder regelmäßig mit „Aika“ einkehren – und sich natürlich auch an ihr Glück im Unglück am 25. November 2012 erinnern.

Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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