Der Shanty-Chor Hude ist bereits Stammgast bei Fokkis Weidenfest in Oldenburg-Bümmerstede. Mit einem kleinen spontanen Platzkonzert sorgten die Huder für ein Foto- und Filmgewitter, als sie den bereits freundschaftlich bekannten Ministerpräsidenten Stephan Weil und den Gastgeber Helmut Fokkena zum Mitsingen baten. So stimmten viele Gäste beim Bümmersteder Krug mit ein und schmetterten zusammen das Lied „Heut geht es an Bord..“. Nach dem gelungen Auftritt kam gleich die Idee nach einer gemeinsamen Niedersachsentournee mit dem Ministerpräsidenten. „Man darf gespannt sein, was daraus wird“, schmunzelt Pressesprecherin Birgit Kempermann. Auch die derzeitige Miss Germany Soraya Kohlmann aus Leipzig fühlte sich in der musikalischen Herrenrunde gleich wohl. Im Laufe des Abends ergab sich ein weiterer Auftritt zusammen mit dem Shanty Chor Oldenburg und dem Damentrupp „Die pfiffigen Sieben“ aus Oldenburg.

Das Showprogramm wurden dann mit den Wackeltenören aus Wüsting fortgesetzt. „Somit war die Gemeinde Hude wieder groß vertreten und gerngesehen“, erzählt Birgit Kempermann.

Fehlen durften bei dem Fest in Bümmerstede natürlich auch nicht die Treckerfreunde Wöschenland als weitere Botschafter aus der Klostergemeinde Hude. Mit mehreren Treckergespannen begleiteten sie den Umzug zu „Fokkis Weide“. Ministerpräsident Stephan Weil begrüßte mit Gastgeber Helmut Fokkena die Treckerfreunde per Handschlag.

Fokki erklärte seinen Oldtimerfreunden aus Wöschenland die Entstehungsgeschichte seines alljährigen Festes, die mit einem Brunnenbau vor 33 Jahren begann. Gleichzeitig sprach er eine Einladung für 2018 aus. Doch zuvor sieht man sich im August erstmal auf den Landtagen Nord in Wüsting wieder. Da sind die Treckerfreunde auch dieses Mal wieder voll im Einsatz mit Vorführungen und dem beliebten Kartoffelsuchen für die Kinder.

Eine enge Zusammenarbeit gibt es zwischen der Peter-Ustinov-Schule und den örtlichen Amazonenwerken. Ein Kooperationsvertrag „Schule und Betrieb“ besteht bereits seit dem Jahr 2002. Was im Kleinen begann mit Betriebsbesichtigungen und Bewerbungstrainings, Besuch von Auszubildenden in der Schule und vielen anderen Aktionen, die dazu beitrugen, den Unterricht praxisnah zu gestalten, führte zu Beginn des Schuljahres 2016/2017 zu einer erstmals angebotenen Metall-Arbeitsgemeinschaft. Über die Dauer des gesamten Schuljahres kamen zehn Siebtklässler einmal in der Woche nachmittags in die Werkstatt, um unter Anleitung von Auszubildenden der Firma Amazone die verschiedenen Fertigungsbereiche ganz praktisch zu erleben. Es wurde unter Anleitung gebohrt, gesägt, gefeilt und geschweißt. Die Schüler stellten unter anderem eine Bohrerkassette her, bauten eine Skulptur aus Blech und Schrauben oder auch einen Feuerkorb. Dabei lernten sie viel über die Fertigkeiten, die ein Industriemechaniker mitbringen muss.

Das Projekt verlief sehr erfolgreich und soll auch im nächsten Schuljahr mit anderen Schülern fortgesetzt werden, wie der betreuende Lehrer Rainer Diemer berichtet.

Amazone freut sich darauf. Schließlich sei es eine gute Möglichkeit, auf die handwerklichen Ausbildungsberufe aufmerksam zu machen, sagte Ausbildungsleiter Harm Kügler. Das Projekt findet auch große Anerkennung bei den Wirtschaftsjunioren der IHK, wie Felix Jahn und Tim Kirchhoff betonten. Sie lobten das große Engagement aller Beteiligten, als sie eine Woche vor Schuljahresende eine Anerkennungsurkunde des Norddeutschen Schulpreises überreichten.

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) feiert bundesweit sein 100-jähriges Bestehen. Und auch der Ortsverband Hude nahm dies zum Anlass für eine Feier vor Ort. Der kommissarische Vorsitzende Hartmut Ahrens begrüßte unter anderem den Huder Bürgermeister Holger Lebedinzew, den stellvertretenden Landrat Günter Westermann, die Vertreter des DRK Ortsvereins Doris Schneidereit, Bodo Struthoff und den SoVD-Regionalleiter Dr. Jörg-Christian Hülper.

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Nach der Kaffeetafel referierte Dr. Hülper über die Entstehung und die Entwicklung des SoVD, der 1917 als Reichsbund in Berlin gegründet wurde, und lobte den unermüdliche Einsatz der vielen haupt-und ehrenamtlichen Mitglieder. Auch Holger Lebedinzewund Günter Westermann sprachen die wichtige und notwendige Arbeit der ehrenamtlich tätigen Menschen an.

Musikalisch wurde die Veranstaltung durch den Huder Pianisten und Sänger Arndt Baeck begleitet, der kurzfristig für die ausgefallenen Musiker einsprang. Arndt Baeck begeisterte das Publikum mit seinen bestens auf die Veranstaltung angepassten Darbietungen. Nachdem er im Laufe der Veranstaltung über die vielfältigen Tätigkeiten des SoVD erfahren hatte, entschied er sich, seine Gage zu spenden, was mit Beifall honoriert wurde. Auch die Speelkopel Bookholzberg, die plattdeutsche Geschichten zum Besten gab, verzichtete im Nachhinein auf ihre Gage. Die Gründung des SoVD-Ortsverbandes Hude soll nach mündlichen Überlieferungen im Jahr 1919 erfolgt sein. Genaue Aufzeichnungen sind aber bislang nicht aufgetaucht.

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