Ganderkesee Baumstumpffräse oder Leitungssuchgerät, Laubpuster-Wettbewerb oder Baggerfahren – geballte Informationen und Spiele wurden am Sonntag beim Tag der offenen Tür des Zweckverbandes Kommunalservice Nordwest an 33 Stationen geboten. Hunderte fanden den Weg auf das Geländes des ehemaligen Bauhofes an der Wagnerstraße in Ganderkesee.

Vor fünf Jahren wurde der Zweckverband von den Gemeinden Ganderkesee und Hude unter Beteiligung des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands gegründet. Vor gut 35 geladenen Gästen und den 55 Mitarbeitern würdigten Zweckverbands-Geschäftsführer Uwe Nordhausen, Ganderkeseer Erster Gemeinderat Rainer Lange, Hudes Bürgermeister Holger Lebedinzew und OOW-Vorstandsmitglied Gustav Zielke den Zusammenschluss. „Es hat sich gelohnt“, sagte Lange unter Hinweis auf transparente Kosten, kurze Entscheidungswege und die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Nordhausen sei „Chefkoch eines preiswerten, aber nie billigen Menüs“. Die Kommunalservice-Mitarbeiter seien gute Botschafter der beiden Gemeinden.

Lebedinzew betonte, der Zweckverband sei beispielgebend für politische Weitsicht. „Kirchturmdenken wird durch strategische Überlegungen ersetzt.“ Der Zweckverband könne sich für weitere Aufgaben wappen und eventuell weitere Partner hinzugewinnen. Und auch Zielke sah „noch genügend Platz im Boot“ für weitere Kommunen. Der Mut der Gemeinden Ganderkesee und Hude habe sich ausgezahlt. Unter den Ehrengästen waren unter anderem der Delmenhorster Oberbürgermeister Axel Jahnz, bis vor wenigen Tagen noch Vorsitzender der Zweckverband-Verbandsversammlung, die Bürgermeister Herwig Wöbse (Harpstedt) und Christian Pundt (Hatten) sowie die stellvertretende Landrätin Christel Zießler. Nordhausen würdigte vor allem das Engagement der Mitarbeiter. „Wir haben jeden Stein hochgenommen und nur wenige an gleicher Stelle wieder abgelegt“, beschrieb der Geschäftsführer die ersten fünf Jahre.

Für den Tag der offenen Tür hatte sich das Organisationsteam mit Yvonne Fehner und Sven Jessen an der Spitze einiges einfallen lassen. Garten- und Landschaftsbauer gaben Tipps zur Gartenpflege. Baumkletterer zeigten ihre Fertigkeiten. Begeistert ließ sich Timm (11) von Günter Hülsmann die Funktionsweise des Minibaggers erklären. Derweil trieb Svea (8) unter den Augen von Danilo Brünjes mit dem Laubpuster einen Filzball durch einen Parcours aus Rohren und Leitpfosten. Hartmut Fastenau ließ sich von Kai Armbrust aus dem Fachbereich Elektro die neue LED-Technik für die Straßenbeleuchtung erläutern. Präsentiert wurden auch Großgeräte wie Planierhobel oder Baumstumpffräsen. Am Ende zog Nordhausen eine positive Bilanz: „Wir sind auf ganzer Linie zufrieden. Das fängt schon mit dem Wetter an.“


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Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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