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GANDERKESEE Dieser Tag sei zweifelsohne ein Einschnitt, bekannte Erika Schröter. Denn nach rund 25 Jahren den Vorsitz des Gemeindejugendrings abzugeben, falle nicht ganz leicht. Das treffe auch für die anderen Vorstandsmitglieder zu, die turnusmäßig oder nach einem Rücktritt ausgeschieden sind. „Ich glaube, wir brauchen uns nicht zu verstecken. Wir haben das ganz gut gemacht“, zog Erika Schröter am Mittwochabend eine positive Bilanz des ehrenamtlichen Engagements, nachdem es – wie bereits berichtet – gelungen war, andere Mitglieder des Vereins für die Vorstandsarbeit zu gewinnen.

Das war gar nicht so einfach. Bei zwei Anläufen hatten sich in den vergangenen Wochen keine Kandidaten gefunden. Der bisherige Vorstand blieb kommissarisch im Amt, drohte aber mit Vereinsauflösung, falls die Nachfolge nicht geregelt werden könne. „Die Jugendgruppen brauchen keine Sorge zu haben, dass sie ohne Gemeindejugendring die finanzielle Förderung der Gemeinde verlieren“, hatte Erika Schröter noch vor dem Wahlgang angedeutet, dass eine wesentliche Aufgabe des Vereins, nämlich die Verteilung von Fördermitteln, durchaus auch anders wahrgenommen werden könnte.

Das Interesse an der Vorstandswahl war bei den 49 Ganderkeseer Vereinen mit Jugendgruppen, die sich im Jugendring zusammengeschlossen haben, eher gering. Nur 20 Organisationen waren vertreten. „Das ist bedauerlich, aber nicht zu ändern“, meinte die scheidende Vorsitzende, die die Amtsgeschäfte kurz darauf an Carsten Jesußek übergeben konnte.

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Der 43-Jährige sagte, das neue Führungsteam habe sich bereits im Vorfeld auf die Grundzüge der künftigen Arbeit verständigt. Für Details sei es aber noch viel zu früh. Das Konzept soll auf der nächsten Mitgliederversammlung vorgestellt werden, die voraussichtlich im Spätherbst stattfinden wird. Dann soll auch die Arbeit des bisherigen Vorstandes gebührend gewürdigt werden.

Eine wesentliche Veränderung steht laut Jesußek aber bereits jetzt fest. Die Ausleihe von Zelten und Geschirr wird der Gemeindejugendring mit Ablauf der diesjährigen Saison aufgeben. Nach Alternativen werde noch gesucht.

Wolfgang Loest Redaktionsleitung / Redaktion Ganderkesee
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