WARDENBURG Graue Regenwolken sind eine Sache, das beliebte Rheinstraßenfest im Gewerbegebiet Südwest eine andere. Viele hundert Wardenburger und Besucher aus den umliegenden Gemeinden ließen sich am Sonntag vom unsteten Wetter nicht von einem Besuch abhalten. Und das war gut so: So verpassten sie nicht interessante Sportvorführungen wie die Tänze der „Wild Cats“ oder die Kampfchoreografie der Sportschule „Yoshin-Ryu“, die zum Mitmachen animierenden Auftritte der Line-Dancer „Lucky Boots“, ganz zu schweigen von den entspannten Fahrten mit der Ponykutsche oder der Western-Eisenbahn durch die Festmeile.

Aus der Ruhe bringen ließ sich auch Norbert Schulze nicht, der mit 20 Kindern und Jugendlichen vor dem Betrieb Reimers für die asiatische Kampfkunst und das Vermitteln von Werten wie Disziplin und Höflichkeit werben wollte. Nachdem der erste Auftritt um 13.30 Uhr wegen eines einsetzenden Regenschauers unterbrochen werden musste, ging es kurz nach 14 Uhr wieder auf den von Schulze mit einem Wischer vom Wasser befreiten Matten los – diesmal erfolgreich. Bis 16 Uhr blieb es trocken, die Wolkendecke riss sogar auf und spendierte der Rheinstraße am verkaufsoffenen Sonntag blauen Himmel.

Ein besonderer Anziehungspunkt ist seit je her die Riesentombola mit ihren 2000 Gewinnen. Kristina Thölking und ihre beiden Kinder Anna und Paul, die als Losverkäufer fleißig mithalfen, hatten allein am frühen Nachmittag bereits 300 Lose an den Mann und die Frau gebracht – vielleicht ja auch den Hauptgewinn eine Reise für zwei Personen ins vermutlich sonnigere Tunesien. Bei Martens & Schütte herrschte ein reges Kommen und Gehen. Im Sekundentakt reichten hier zwei junge Helferinnen die Preise über den Tresen.

Nachmittags konnte sich auch das Technische Hilfswerk am Ende der Rheinstraße nicht über mangelnden Besucherzustrom beklagen. Wer wollte, konnte wie zum Beispiel Jürgen Hollje einmal einen Scherenspreizer in die Hand nehmen und mit ihm ungewöhnliche Dinge erledigen: Plastikflaschen mit einem Gerät transportieren, das bis zu 20 Tonnen Druck erzeugen kann – keine alltägliche Aufgabe.

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„Der Vormittag war eher mau. Doch das lag wahrscheinlich weniger am Wetter als am Familienfest in Sandkrug. Schön, dass es jetzt am Nachmittag doch noch voll wird“, zeigte sich Enno Lankenau, der stellvertretende Ortsbeauftrage des THW, angesichts der nahen Konkurrenz bedingt zufrieden.

Kurz nach 16 Uhr trieb dann leider ein kräftiges Gewitter, das in dauerhaften Regen überging, die Besucher von der Rheinstraße, viele blieben noch eine Weile im Innern der ansässigen Geschäfte. Dennoch keine Frage: Im kommenden Jahr haben die Macher auf jeden Fall ein besseres Wetter verdient.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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