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LANDKREIS /KLEIN HENSTEDT Den Erhalt der Klein Henstedter Heide mit ihrem vielfältigen Landschaftsbild hat sich die Schutzgemeinschaft Klein Henstedter Heide auf die Fahnen geschrieben und engagiert sich dafür seit fast zwei Jahrzehnten u.a. mit Umweltaktionen, Anpflanzungen und zuletzt gerade dem Kampf gegen die geplante Höchstspannungs-Freileitungstrasse durch die Heide. Nun geht die Schutzgemeinschaft in ihrem Engagement neue Wege: Ein 36-seitiges Fotobuch führt den landschaftlichen Wert der Heide buchstäblich vor Augen. 123 Motive – überwiegend aus den vergangenen Monaten – hat Rudi Geisler, Schriftführer des Vereins, zusammengetragen und um erläuternde Texte ergänzt.

Am Mittwoch überreichten Rudi Geisler und Schutzgemeinschafts-Sprecher Peer Laue im Kreishaus in Wildeshausen Exemplare des druckfrischen Werks „Klein Henstedter Heide... eine schützenswerte Landschaft in der Wildeshauser Geest“ an Landrat Frank Eger, Bernd Lögering (Untere Naturschutzbehörde) und Prinzhöftes Bürgermeister Herwig Wöbse. Damit nicht genug: Um dem Einsatz gegen die „Landschaftszerstörung“ (Laue) durch die Freileitung Nachdruck zu verleihen, erhalten auch Ministerpräsident Christian Wulff und Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen das Buch, kündigte die Schutzgemeinschaft an. Die Hoffnung: „Sie sollen ihre Verantwortung und Zuständigkeit nutzen, eine Erdleitung gegenüber der Eon durchzusetzen.“

Das gut 1100 Hektar große, kleinstrukturierte Landschaftsgebiet Klein Henstedter Heide ist für die Schutzgemeinschaft ein „besonders schützenswerter Teil der Wildeshauser Geest“ – auch, weil sie Bindeglied sei zwischen Delmetal und Gebieten an der Hunte, so Geisler. Kleinmoore und Schlatts sind ebenso als reizvolle Motive zu finden wie Fauna und Flora. Ebenso finden das Dorfleben und die Geschichte der Landschaft Berücksichtigung. Aber auch kritische Töne klingen an: ob starker Birkenbewuchs der Moore in Folge von Austrocknung, zunehmende wirtschaftliche Nutzung oder die geplante 380 kV-Freileitung.

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Bürgermeister Wöbse bescheinigte der Schutzgemeinschaft „ein liebendes, schätzendes und erhaltendes Auge für die Landschaft“. Angetan von den „tollen Fotos“ war Eger, der auch Überlegungen eines Landschaftsschutzgebiets für die Klein Henstedter Heide ansprach: „Aber es geht nur mit den Betroffenen.“ Egers Eindruck: „Das Miteinander ist mehr geworden. Und dann kann auch so etwas wie dies Buch dabei herauskommen.“

Erhältlich ist das Fotobuch zum Preis von 25 Euro bei der Schutzgemeinschaft.

Astrid Kretzer Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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