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Wildeshausen Groß war die Freude bei vielen Naturfreunden, als 2014 bekannt wurde, dass der Biber nach langen Jahren der Abwesenheit in die Wildeshauser Geest zurückgekehrt ist. Auch wenn das scheue nachtaktive Tier selbst kaum zu sehen ist, verrät ihn seine Gefräßigkeit in Form von sauber abgenagten Baumresten und Holzschnitzeln entlang der Hunte.

Das Amt für Naturschutz und Landschaftspflege beim Landkreis begrüßte seinerzeit die Anwesenheit des streng geschützten Nagers und bat zugleich um möglichst wenig Störungen in dem Gebiet.

Umso besorgter reagierten jetzt NWZ -Leser angesichts großräumiger Rodungsarbeiten im Überlaufgebiet der Hunte, bei denen zahlreiche Pappeln und Weiden gefällt wurden.

Entwarnung gibt es jedoch von Seiten der Stadt. „Da die dortige Überschwemmungsmulde frei gehalten werden muss, weil der Damm sonst zusammenbricht, ist die Huntewasseracht im Auftrag der Stadt aktiv geworden“, erläutert Stadtsprecher Hans Ufferfilge. Ergänzend zu diesen Rodungsarbeiten der Einwallung des Überflutungsbereichs habe der Bauhof entlang des Wanderweges Freischneidearbeiten getätigt, nicht zuletzt auch, um verletzende Baumstümpfe zu entfernen. Die Maßnahme sei in enger Abstimmung mit dem Landkreis erfolgt, so die Stadt weiter.

„Der Biber ist von den Baumschnittarbeiten aber nicht verdrängt worden und hat nach wie vor genug zu fressen“, betont Ufferfilge. Zudem würden ihm die frisch nachwachsenden, dünneren Gehölze vermutlich besser schmecken als die dickeren Pappeln und Weiden, die man gefällt habe.

„Natürlich beachten wir bei allen Unterhaltungsmaßnahmen die Existenz des Bibers“, betont auch Georg Schinnerer vom Amt für Naturschutz und Landschaftspflege. Generell müsse man aber abwarten, ob der Biber, bei dem es sich wohl um ein Einzelexemplar handele, auf Dauer in dem nicht sehr ruhigen Gebiet direkt am Wanderweg bleiben werde.

Uta-Maria Kramer Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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