Ganderkesee Irene Bergmann strahlte. Gerade hatte die Delmenhorsterin von Karin Huntemann eine Krippe, gefertigt aus dicker Birke, erworben. Die letzte an diesem Stand. Die Kunsthandwerkerin aus Groß Ippener war eine von mehr als 40 Ausstellern der „Weihnachtswelten“ in der Tischlerei Sandkuhl. „Das ist eine tolle Atmosphäre hier“, sagte sie. Vorweihnachtliche Stimmung wurde auch wenige hundert Meter entfernt, in den Hallen des Autohauses Hoppe, verbreitet.

Mehrere tausend Besucher strömten am Wochenende zu den Weihnachtsmärkten der beiden Unternehmen an der Dehl­thuner und der Bergedorfer Straße in Ganderkesee. Unter ihnen „viele Wiederholungstäter“, wie Kirsten Kanert von der Tischlerei Sandkuhl am Sonntagabend bilanzierte. In der Tischlerei stellte erstmals Kurt David aus Schierbrok aus. Der 48-jährige Karosseriebauer fertigt Lampen aus alten Balken. Aus der Region Braunschweig hatte sich gar Myriam Paelecke auf den Weg gemacht, um Selbstgenähtes zu präsentieren.

Es gab Drechselarbeiten, Lichterbögen und Tiroler Käse. Joshua von der „Spielefeuerwehr“ verzierte Kinderarme mit Airbrush-Tattoos. Am Stand des Hospizkreises gab es Mützen mit Minions-Motiv oder Amiguruni-Puppen. Auch der Weltladen und der Nabu waren vor Ort. Profikoch Frank Kögler (49) bot Entenbrust in Lebkuchensoße mit Röstis sowie Bratäpfel an.

Angetan zeigten sich auch die Besucher vom Markt bei Hoppe. „Wir kommen jedes Jahr her“, sagten Caroline und Uwe Herrmann aus Hude, die mit ihren Töchtern Marie und Louisa unterwegs waren. Am Stand von Britta Prockl aus Hatterwüsting kauften sie ein üppiges Adventsgesteck. Erstmals dabei waren Friederike Clausen und ihre Tochter Daniela Beecken. Sie boten Engel, Sitzpilze oder Hühner aus Wachstuch an. Gut ein Drittel der über 50 Aussteller fand erstmals den Weg in die Hallen, wie Hoppe-Geschäftsführer Michael Baum sagte.

Zusätzliche Programmpunkte gab es am Sonntag für die ganz jungen Gäste. Sie konnten durch eine Burg mit dem Titel „Achterbahn“ rutschen oder mit Nicole Schäfer von der Bäckerei Meyer Mönchhof und ihrem Team Kekse backen. „Zuhause haben wir das noch nicht gemacht“, verrieten Selina (14), Johanna (11) und Corina (10).

Am Abend zog Baum eine positive Bilanz: „Den Leuten hat es sehr gut gefallen.“ Auch Kirsten Kanert, die die Sandkuhl-Weihnachtswelten organisiert hatte, zeigte sich hoch zufrieden: „Selbst der Samstag war besser als im Vorjahr.“ Eine Wiederholung im nächsten Jahr gilt als ausgemacht.

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Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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