HABBRüGGE Das kulinarische Angebot ergänzte sich. Viele Besucher machten an beiden Stationen Rast und stärkten sich.

von daniela greulich HABBRÜGGE - Gegen Mittag gab es gestern in der Habbrügger Welsestraße kein Durchkommen mehr. Stoßstange an Stoßstange reihten sich die Autos in Richtung Forellen Abel und der Mühle „Lütje Anja“ auf. Da hatten es Radfahrer und Fußgänger besser – für sie ging es wenigstens vorwärts, wenn auch nur sehr langsam. Beim Mühlentag konnten die Besucher die Habbrügger Mühle besichtigen. Nur wenige hundert Meter weiter präsentierte Forellen Abel bei einem Tag der offenen Tür den Betrieb. Viele Besucher kombinierten beide Angebote.

Alle zehn Minuten führten Mitarbeiter von Forellen Abel Besuchergruppen durch die neuen Bauten und erläuterten die Produktionsanlagen. „Die Gäste sollen einmal sehen, was wir hier überhaupt machen“, sagt Geschäftsführer Kurt Abel. Das Familienunternehmen, bei dem 30 Mitarbeiter beschäftigt sind, hat kürzlich 1,5 Millionen Euro investiert, und eine neue große Halle mit 22 Hälterungsbecken sowie einen weiteren Neubau für die Fischverarbeitung errichtet. Künftig könne man in den Hälterungsbecken 30 Tonnen Lebendfisch – das entspricht 100 000 Fischen – bevorraten, erläutert Kurt Abel. Forellen, Saiblinge und Karpfen schwimmen in den Becken. Maximal eine Woche verbleiben sie dort, dann werden die Fische entweder weiter verkauft oder geschlachtet. Den Bereich für die Fischverarbeitung konnten sich die Besucher ebenfalls anschauen.

Nach dem Rundgang stärkten sich viele der Gäste – natürlich mit Fisch und Bratkartoffeln oder Fischbrötchen. Nur auf frischen Matjes mussten die Besucher verzichten, da sich die Saison etwas verzögere, bedauert Abel. Den Besuchern schmeckte es trotzdem – wie zum Beispiel Erika und Jürgen Brüning und Heino und Almut Hersemeyer aus Hude. Nach einer Stärkung radelten sie später weiter zum Mühlentag in der Habbrügger Mühle „Lütje Anja“ ein paar hundert Meter weiter.

Auch dort herrschte großer Andrang. Die Besucher stiegen die engen, knarzenden Treppen in der Mühle hinauf, genossen den Blick und schauten sich das Hochzeitszimmer an. Das kulinarische Angebot ergänzte das von Forellen Abel: Beim Mühlentag gab es vor allem Kaffee und selbst gebackenen Butterkuchen. Die Nachbarschaft habe sehr viel mitgeholfen, sagt Elisabeth Westphal, die die mit ihrem Ehemann die Mühle aus dem Jahr 1870 besitzt.

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„Wir sind Stammgäste, die jedes Jahr herkommen“, sagt der Rethorner Peter Schwawusky. Es sei immer wieder interessant. Zum ersten Mal ist Jana Jonientz aus Hude dabei, die ihrem neunjährigen Sohn Nico die Mühle zeigt. „Es gefällt mir sehr gut“, zeigt sie sich zufrieden.

Begeistert vom Besuch ist auch der achtjährige Yannik Evers aus Heide. „Es ist wirklich sehr schön hier“, sagt Yanniks Mutter Doris Evers. Sie sei zwar hier aufgewachsen, aber die Mühle habe sie sich noch nie angeschaut. Man nutze die Ausflugsmöglichkeiten in der Nähe viel zu selten. „Dabei liegt es direkt vor der Haustür.“

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