Kirchhatten Als „Botschafter der Gemeinde“ bezeichnete Bürgermeister Christian Pundt die Gästeführer in Hatten, die in diesen Tagen im Rathaus Kirchhatten ihr 25-jähriges Bestehen feierten.

Pundt freute sich besonders, neben den Ehrengästen sechs Gästeführerinnen „der ersten Stunde“ begrüßen zu können. Sie hatten 1992 ihr Diplom erhalten und wurden jetzt mit einer Urkunde ausgezeichnet. Dazu gehören Maria Adomeit, Angelika Pieper, Ursel Wolff, Johanne Kühne, Irma Müller und Anne Schmidt. In ihrem Rückblick erinnerte Karin Pieper, Regionalleiterin der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) Weser-Ems-Mitte, an den 18. Dezember 1992. Elf Gästeführerinnen erhielten damals aus den Händen von Gemeindedirektor Helmut Hinrichs und Bürgermeister Heiko Jünger sowie Karin Pieper, seinerzeit stellvertretende Bezirksleiterin der LEB, ihr Zertifikat.

Die Gemeinde unterstützte den Aufbau des Gästeführerteams, übernahm die Kosten für die erfolgreich absolvierte Fortbildung und spendete die Seidenschals mit dem Hatter Wappen. Damit sei die Gemeinde Hatten Vorreiter im Bereich Tourismus im Landkreis Oldenburg gewesen, berichtete Karin Pieper. Für die Gemeinden Wardenburg und Großenkneten wurden damit die Wege geebnet, um dann auch dort Qualifizierungen durchzuführen.

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„Vor 25 Jahren war aber nicht die ,Stunde null’ des Tourismus in unserer Gemeinde mit ihren fünf Millionen Bäumen“, führte anschließend der ehemalige Gemeindedirektor und Bürgermeister a.D. Helmut Hinrichs aus. Der wichtigste Baustein in der touristischen Entwicklung der Gemeinde sei gelegt worden, als vor 150 Jahren die Bahnstrecke der Großherzoglichen Oldenburgischen Eisenbahn und der Bahnhof in Sandkrug gebaut wurden. Geradezu als „Massentourismus“ konnte man in den 20er Jahren die Besucherströme aus Oldenburg nach Sandkrug und in die Osenberge mit einem eigenen Bahnsteig im Barneführerholz bezeichnen.

Ein Überraschungsgast war auch anwesend: Dr. Birgit Aka trat als Prinzessin Friederike von Oldenburg, 1820 geborene Enkelin von Herzog Peter Friedrich Ludwig, auf. Sie schilderte ihre Erlebnisse in den Osenbergen, die zu jener Zeit gerade erst befestigt wurden. Pianistin Katharina Adam sorgte für die musikalische Umrahmung der Feier.

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