Wardenburg Auch in den Abendstunden mit dem Bus nach Oldenburg fahren können, sollen die Wardenburger ab 3. September. Bisher bestehende Lücken im Fahrplan sollen geschlossen werden, dafür sprachen sich am Mittwoch die Mitglieder des Ausschusses für Nachhaltigkeit, Umwelt und Energie aus.

Verbesserter Fahrplan

In einem in der Sitzung vorgestellten Entwurf sollen die Taktzeiten der Linie 280 von Wardenburg nach Oldenburg und von Oldenburg nach Wardenburg verbessert werden. Der Entwurf sieht montags bis freitags von 6 bis 19 Uhr in beide Richtungen Fahrten im 30 Minutentakt vor. Nur zwischen 9 und 10 Uhr sowie zwischen 12 und 13 Uhr sollen die Fahrten nur ein Mal in der Stunde erfolgen. In der Zeit von 19 bis 24 Uhr empfahl der Ausschuss stündliche Abfahrten von Wardenburg Markt zum ZOB Oldenburg.

Bisher beginnt der nachmittägliche 30 Minutentakt vom ZOB Oldenburg Richtung Wardenburg um 15.30 Uhr. Der Vorschlag der Gemeindeverwaltung sieht nun vor, dass die Busse der Weser-Ems-Bus GmbH (WEB), nun bereits ab 13.30 Uhr mit dem 30-Minutentakt beginnen. Eine Fahrplanänderung sieht der Entwurf beispielsweise für die Fahrt um 16.13 Uhr vor, diese sollte planmäßig um 16 Uhr ab Wardenburg Markt starten, so der Vorschlag.

Die derzeit bestehende Lücke in den Abendstunden zwischen 21.15 und 23.15 Uhr zwischen dem ZOB Oldenburg und Wardenburg Markt, soll geschlossen werden. Ebenso in die entgegengesetzte Richtung vom Markt nach Oldenburg. Hier soll es eine zusätzliche Abfahrt um 22.47 Uhr geben. Diese Lücke könnte durch eine Verlängerung der Linie 314 geschlossen werden, die zurzeit noch an der Haltestelle Vogelbusch endet. Michael Emschermann, Geschäftsführer der Verkehr und Wasser GmbH Oldenburg, die die Fahrten der Linie 314 derzeit für die Weser-Ems-Bus GmbH ausführt, stand dem Ausschuss am Mittwoch für Fragen zur Verfügung. Er zeigte sich zuversichtlich, dass dieser Vorschlag umsetzbar sei.

Gemeinde vernetzt sich

Die derzeit acht am Sonntag bestehenden Busverbindungen zwischen Wardenburg Markt und dem ZOB Oldenburg sollen ebenfalls ausgeweitet werden und künftig alle 120 Minuten verkehren. In einem weiteren Schritt sollte die Taktung auf alle 60 Minuten beantragt werden, empfahl der Ausschuss.

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Außerdem befand der Umweltausschuss, dass die Gemeinde Mitglied im Energie Netzwerk-Nordwest (ENNW) werden soll. Das ENNW ist ein kommunales Netzwerk, in dem sich Kommunen über Erfahrungen im Energiebereich austauschen können. Dreimal jährlich finden Arbeitssitzungen statt, in denen aktuelle Energiethemen behandelt werden.

Über die Mitgliedschaft könnte die Gemeinde ein breitgefächertes Angebot nutzen und kostenlos Berater zu konkreten Gebäuden hinzuziehen, erläuterte Frank Speckmann, Leiter des Bauamtes. Die Beiträge für die Mitgliedschaft sind nach der Einwohnerzahl der Gemeinden gestaffelt. Bei einer Einwohnerzahl zwischen 10 000 und 20 000 beträgt der jährliche Beitrag 290 Euro. In diese Kategorie würde die Gemeinde Wardenburg fallen.

Merle Ullrich Brake / Redaktion Brake
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