WILDESHAUSEN Zehn Frauen der Hospizhilfe und ein Brummkreiselverein – zwei Institutionen, die nicht verschiedener von ihrer Aufgabenstellung sein könnten. Und doch: Alt- und Vereinsmeister Heinrich Boning schaffte in seiner Laudatio den Spagat, stellte letztendlich eine Verbindung von Lach- und Jux-Verein zur Sterbebegleitung der ehrenamtlich tätigen Hospizhilfe-Frauen her, deckte die zwei Seiten der Medaille auf, die unser aller Leben kennzeichnen. Die Arbeit mit Schwerkranken und Sterbenden würde Heiterkeit und Humor letztendlich nicht ausschließen, hieß es auch von der Hospizhilfe. Gerne wurde die Auszeichnung mit dem „Goldenen Brummkreisel“ angenommen.

Der Brummkreiselverein vergab auf seiner Festveranstaltung zum 45-jährigen Bestehen in der Gaststätte Wolters den „Goldenen Brummkreisel“ jetzt zum sechsten Mal. Ulla Meier-Sperling nahm in Vertretung für Maria Iken-Becker den großen Brummkreisel aus den Händen von Heinrich Boning entgegen. Eine kleinere Ausführung gab es für Sonnie Gerk, Christa Vogt, Maria Kathmann, Iris Schaar, Giesela Dipereit und Carla Möllmann. Mechthild Karopka, Christel Kluck und Rosel Hilfert von der Hospizhilfe wird die Auszeichnung nachgereicht, denn sie konnten nicht zur Versammlung kommen.

Eingangs der Festversammlung hatte „Lachmeister“ Otto Böttcher an die Aufgabe des „Brummkreisel-Sportvereins“ erinnert. Fast alles, eingeschlossen seiner kuriosen Vereinsmeierei mit einer Satzung, die eigentlich nichts aussage, nehme der Verein auf die Schippe. Auch die sportliche Betätigung sei eher Wille als umgesetzter Tatendrang.

Aus einer Bierlaune wurde eine Zusammenkunft humorvoller Menschen, die es verstehen, alles – ohne Ausnahme – mit Satire und Komik zu sehen.

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Für Unterhaltung anderer Art stand der Oldenburger Entertainer Jens Sörensen. Mit seiner Frank-Sinatra-Story ließ er den amerikanischen Schlagermythos aufleben. Das freilich mit reichlicher Verspätung, denn irgendwie auf der Strecke zwischen Oldenburg und Wildeshausen muss es Verzögerungen gegeben haben.

Derweil fand die Versteigerung eines Werkes der Wildeshauser Künstlerin Silvia Bettin aufmerksame Bieter. Auktionator Joachim Ebenthal brachte 340 Euro zusammen. Eine Summe, die der Hospizhilfe für ihre Arbeit überreicht wurde.

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