Hude Von teuren Regenrückhaltebecken haben Hudes Kommunalpolitiker nach den Erfahrungen mit dem Gewerbegebiet Holler-Neuenwege offenbar genug: Beim Entwässern des zwischen „An der Löpe“ und St.-Peter-Siedlung geplanten Gewerbegebietes „Am Bahndamm“ wird nun auf Öko-Rinne und Versickerung gesetzt.

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CDU-Ratsherr Bernhard Wolff erhob diese von Diplom-Ingenieur Hans-Rudolf Werner vorgestellte Variante am Mittwochabend im Ausschuss für Gemeindeentwicklung zum Antrag: „Das ist das Maß der Dinge“, meinte Wolff – und fand damit breite Unterstützung. Allein sein Fraktionskollege Friedrich Schnabel stimmte mit „Nein“. Er warnte vor Gefahren fürs Grundwasser und davor, sich frühzeitig auf eine Erschließungsvariante festzulegen.

Werner hatte sich zuvor bei der Unteren Wasserbehörde die grundsätzliche Zustimmung zur Versickerung geholt. Über eine „belebte Bodenzone“ sei es möglich, das Regenwasser zu reinigen, bevor es ins Grundwasser sickert. Im öffentlichen Bereich werden so genannte Öko-Rinnen gebaut, die das Regenwasser in Sickermulden führen. Um die Grundstücke herum müssen ebenfalls Mulden angelegt werden – bei dieser Entwässerungsform sind also die Bauherren stärker gefordert. Die Kosten bezifferte Werner auf 285 000 Euro, wobei 210 000 Euro auf die verkehrliche Erschließung entfallen. Werner hat auch zwei Varianten mit Regenrückhaltebecken durchgerechnet – hier reichen die Kosten von 380 000 bis 475 000 Euro. Variante Nummer vier (ebenfalls 285 000 Euro) sah die Nutzung eines vorhandenen Regenwasserkanals an der Löpe vor. Der Einleitung in den nahen Hochmoorsee müsste eine Reinigungsstufe vorgeschaltet werden. Das Risiko von Verunreinigungen war dem Ausschuss indes zu hoch.

Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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