WILDESHAUSEN In Bremen wird die legendäre FW 200 Condor rekonstruiert. Ein BBS-Team befasst sich mit einem Werkzeug fürs Leitwerksblech.

Von Stefan Idel

Wenn in Bremen bald wieder ein Exemplar eines Klassikers der einstigen Flugzeugwerft Focke- Wulf – eine FW 200 Condor – zu sehen sein wird, haben Schüler der Fachschule Maschinentechnik in Wildeshausen daran einen großen Anteil. Eine Arbeitsgruppe konstruierte ein Werkzeug, das die Produktion von Blechen fürs Leitwerk ermöglichen soll. Die Condor war am 22. Februar 1942 beim Anflug auf den Trondheimfjord (Norwegen) abgestürzt und Jahre später aus 60 Metern Tiefe geborgen worden.

Die Beteiligung an der Rekonstruktion war eines von insgesamt acht Projekten, die 24 Schüler der Technikerschule im Rahmen ihrer Abschlussprüfung am Mittwoch vorstellten. Seit Ende vergangenen Jahres hatten die Gruppen Zeit, ihr Projekt zu erarbeiten, berichtete Fritz Maas, Koordinator für den Fachbereich Metall. Die Projektarbeit gehöre neben drei Klausuren zur Abschlussprüfung. Oberstes Ziel ist Praxisnähe. „Die Schüler haben so möglicherweise schon einen Fuß in der Firma, mit der sie zusammenarbeiten“, sagte Maas.

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Vorgestellt wurden unter anderem Verbesserungen am Unterfahrschutz für Lkw, spezielle Gestelle für Seewasserfilter auf Schiffen oder ein Anhänger zum Transport von Bauteilen im Automobilbau.

Dennis Hirsch (Brettorf), Nils Wilken (Oldenburg) und Florian Müller (Sandkrug) entwickelten eine besondere Prüfvorrichtung. Damit lasse sich unter anderem testen, ob Absperrventile, die unter anderem auf Öl-Plattformen eingesetzt werden, überhaupt dicht sind. „Es geht um einen Druck von maximal 75 Bar“, berichtete der 31-jährige Kfz-Mechaniker Hirsch. Auftraggeber für die Anlage war die Brettorfer Firma Convey Flow Control GmbH. Die Chancen auf eine Realisierung stehen gut, hieß es. Gute Aussichten für den Abschlussjahrgang erhofft sich auch Fachlehrer Hans-Gerd Bruns.

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