Ahlhorn Das geplante Baustoffzentrum auf dem Metropolpark Hansalinie lässt auch den Verein für Lebensqualität in Ahlhorn e.V. nicht ruhen. Er traf sich jetzt zu einer Sondersitzung, um über die geplante Anlage auf dem ehemaligen Fliegerhorst ausgiebig zu diskutieren. Eindeutiger Tenor: Der Verein warnt vor den seines Erachtens nachhaltigen Folgen der Ansiedlung für den Ort Ahlhorn.

Dabei ging es vorwiegend um die zu erwartende Zunahme des Lkw-Verkehrs durch den Ort, berichtet Manfred Otten für den Verein aus der Sitzung. Es werde die durch das Votum der Ahlhorner erreichte Lkw-Verkehrsminderung zunichte gemacht, warnt der Verein. Zudem seien jetzt schon 1200 Durchfahrtgenehmigungen auf der Gemeindestraße 213 (einstige B 213) erteilt worden.

„Auf die Gemeinde kommen hohe Unterhaltskosten für die ehemalige Bundesstraße 213 zu, die durch die höheren Gewerbesteuereinnahmen nicht kompensiert werden können“, so die Vereine.

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Eine von der Politik ins Gespräch gebrachte Umgehungsstraße oder neue Autobahnanbindung bedürfe einer jahrelangen Planung. Es sei sehr zweifelhaft, dass dieses Projekt in den nächsten Jahren durchgesetzt werden könne. Bisher lägen von keiner Seite (Kreis, Land oder Bund) Zusagen dafür vor.

Ein weiteres Problem sieht der Verein in den langen Schließzeiten der Schranken an allen vier Bahnübergängen durch das notwendige Rangieren der Zubringerzüge. „Schon jetzt entstehen starke Rückstaus durch die Zulieferung zur Asphaltanlage“, so Otten. Behinderungen von Rettungsfahrzeugen der Johanniter, Notarzt und Feuerwehr seien damit vorprogrammiert. Sollte es zu Sperrungen auf der A1/A29 kommen und Ahlhorn als Umleitungsstrecke benötigt wird, bei gleichzeitiger Schließung der Schranken, entstehe ein Verkehrschaos, befürchteten die Teilnehmer der Sitzung.

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