SAGE-HAAST Trotz hoher Energiekosten und stagnierender Preise können die Landwirte durchaus zuversichtlich in die Zukunft blicken. „Wir sind in der Region Weser-Ems gut aufgestellt“, sagte Kreislandwirt Jürgen Seeger im Rahmen der Freisprechungsfeier von Auszubildenden und Meistern der Haus- und der Landwirtschaft. Dr. Günter Kuhnt, Leiter der Bezirksstelle Oldenburg-Süd der Landwirtschaftskammer, wies auf das steigende Interesse an den „grünen Berufen“ hin. In Niedersachsen gibt es seit Sommer 2008 mehr als 1800 Lehrverträge im Beruf Landwirt. Die Zahl der Ausbildungsverträge im „Grünen Bereich“ stieg um 350 gegenüber dem Jahr 2007.

18 Landwirtinnen und Landwirte wurden am Freitagabend im „Haaster Krug” in Sage-Haast freigesprochen. „Auch das bedeutet eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr“, so Kuhnt. Franziska Schmidt (Hude) und Henning Wübbeler (Hatterwüsting) nahmen ihre Meisterbriefe im Beruf Landwirt entgegen. 14 Frauen schlossen ihre Ausbildung zur Hauswirtschafterin gemäß Paragraf 45.2 BBiG ab. Kreislandwirt Seeger und die Vorsitzende des Kreislandfrauenverbands, Karin Bellers, überreichten die Urkunden.

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Im Namen der freigesprochenen Landwirte dankte Jens von Seegern (Brettorf) Ausbildern und Familien für die Unterstützung in den zurückliegenden Monaten. Er berichtete vom Berufsschulalltag und Parkplatzpartys nach Feierabend. Mit einem Notendurchschnitt von 1,25 gehörte von Seggern neben Kai Denissen (Note 1,42) und Helge Kolweyh (1,30) zu den Jahrgangsbesten. Beste Absolventin im Fach Hauswirtschaft war Renate Schröder aus Wardenburg mit der Note 1,86. Für seine 25-jährige Ausbildertätigkeit wurde Dieter Osterloh (Immer) geehrt. Seit zehn Jahren bildet Dr. Henning Behrens aus Düngstrup aus.

In seiner Festansprache mahnte der designierte Präsident der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Arendt Meyer zu Wehdel, Augenmaß bei der Betriebsentwicklung an. „Wir müssen aufpassen, dass die Leute nicht ausbrennen.“ Er appellierte zudem an seine Berufskollegen, weiter den gesellschaftlichen Dialog zu suchen. Nicht-Regierungsorganisationen wie „Food-Watch“ oder „Greenpeace“ hätten inzwischen auf Vorgaben für die Landwirte erheblichen Einfluss. Meyer zu Wehdel erinnerte an den Rütli-Schwur: „Wir Bauern müssen einig bleiben!“

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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