Kirchhatten /Oldenburg Zum traditionellen Neujahrsempfang der Bäcker-Innung Oldenburg begrüßte Obermeister Matthias Dannemann aus Kirchhatten wieder zahlreiche Gäste aus dem Bäckerhandwerk, den Verbänden und Behörden im Fürstensaal der Klinkerburg in Oldenburg.

Als Festredner berichtete Bäckermeister Heribert Kamm, Präsidiumsmitglied des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks, von den Entwicklungen am Backwarenmarkt, über die Hygiene- und Kennzeichnungsverordnung, weitere EU-Vorschriften und über die Neugestaltung des Rundfunkbeitrages.

Das Bäckerhandwerk, so Dannemann, habe mit sich selbst zu kämpfen. Er ging in seinem Grußwort unter anderem auf das aktuelle Tarifverhandlungsergebnis oder EU-Vorgaben zur Salzmenge im Brotteig ein.

Die Entwicklungen am Backwarenmarkt auf der einen Seite und am Berufsnachwuchs- und Lehrlingsmarkt auf der anderen zeigten, dass das Bäckerhandwerk es selbst in der Hand habe, seine Zukunft zu gestalten. Beide Bereiche seien überlebenswichtig und erforderten Kreativität und Gestaltungswillen.

Punkten könne das Bäckerhandwerk nach wie vor mit ●Qualität und Vielfalt der Produkte, ●Servicequalität und dem ●Eingehen auf Verbraucherwünsche.

Dannemann bemerkte aber auch, dass das Qualitätsniveau der industriellen Backwaren nachgezogen habe. Der an Schärfe zunehmende Wettbewerb mit den Discountern und der Brotindustrie werde sich fortsetzen und vor allem die kleinen und mittelgroßen Bäckerbetriebe nachhaltig unter Druck setzen. Darüber hinaus belasteten zusätzliche Kosten wie gestiegene Energieaufwendungen, Entsorgungskosten, Rundfunkgebühren und nicht zu vergessen die gestiegenen Rohstoffpreise das Betriebsergebnis.

Die Imagearbeit des Bäckerhandwerks müsse weiter verbessert werden, um das Gewerbe für Jugendliche, die einen Ausbildungsplatz suchen, interessant zu machen, ergänzte Dannemann.

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38 Fachverkäuferinnen und Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk, Schwerpunkt Bäckerei und zehn Bäckerinnen und Bäcker hätten sich im Januar 2013 der Zwischenprüfung vor dem Prüfungsausschuss gestellt, informierte er weiter und betonte, dass es glücklicherweise in der Bäcker-Innung Oldenburg gute Ausbildungsbetriebe gäbe.

Den zahlreichen Herausforderungen werde sich das Bäckerhandwerk gleich morgen früh wieder stellen, schloss Matthias Dannemann seinen Bericht im 651. Jahr des Bestehens der Bäcker-Innung Oldenburg.

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