HundsmÜhlen Ein generationenübergreifendes Begegnungszentrum, kurz „Haus der Familie“ genannt – das ist der Wunsch der Gemeinde Wardenburg für das neue Wohnbaugebiet südlich der Diedrich-Dannemann-Straße in Hundsmühlen. Ein Partner dafür schien 2015 bereits gefunden. Im Juni verkündete die Gemeinde, der Awo-Bezirksverband Weser-Ems habe Interesse an diesem Projekt bekundet. Doch zwischenzeitig hat sich die Awo von diesem Vorhaben zurückgezogen. Schon Ende Oktober erreichte die Gemeinde eine schriftliche Absage, die der NWZ  jetzt vorliegt.

Auf Nachfrage bei der Gemeinde nach den Gründen, verwies die Verwaltung auf die IDB Oldenburg mbH & Co. KG, eine 100-prozentige Immobilientochter der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO). Die IDB entwickelt zusammen mit Kommunen des Oldenburger Landes Wohn- und Gewerbegebiete. Sie soll helfen, das neue Baugebiet für die Gemeinde zu entwickeln und zu vermarkten.

Auf einem Grundstück inmitten des Baugebietes, das zurzeit noch Ackerfläche ist, soll das Haus der Familie entstehen. Darin sind u. a. eine Kindertagesstätte, Betreutes Wohnen und eine Begegnungsstätte angedacht.

Warum der Awo-Bezirksverband von dem Projekt Abstand genommen hat, wollte Pressesprecherin Hannelore Hunter-Roßmann gegenüber der NWZ  nicht erläutern. „Mit der Gemeinde hatte das weniger zu tun“, so Hunter-Roßmann. Dass sich die Awo gänzlich als Betreiberin eines Mehrgenerationenhauses aus dem Spiel gebracht hat, wollte ihre Sprecherin nicht bestätigen. Der Rückzug sei „nicht endgültig“.

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„Wir sind mit mehreren Interessenten im Gespräch“, sagte Hans-Günther Speckmann, Prokurist bei der IDB Oldenburg, auf Nachfrage. Die IDB bzw. die LzO selbst wolle das Haus der Familie nicht bauen, sondern nur das Grundstück verkaufen. Nach Informationen der NWZ  soll als Vertragspartner mit dem künftigen Mehrgenerationenhauses-Betreiber eine Kommanditgesellschaft auftreten. Dieses soll die Awo aufgrund negativer Erfahrungen mit dieser Gesellschafterform abgelehnt haben.

Hans-Günther Speckmann jedenfalls ist zuversichtlich, noch im ersten Halbjahr 2016 einen passenden Partner zu finden.

Marén Bettmann Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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