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Brand in Westerstede
Anwohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten

Wildeshausen Einst war hier die erste Wildeshauser Postdienststelle untergebracht, dann Jahrzehnte die Schlachterei Pavel und über viele Jahre ein Imbissbetrieb. In Kürze soll das markante Haus an der Ecke Bahnhofstraße/Heemstraße in der Kreisstadt abgerissen werden. Die Eigentümer und Investoren, die Brüder Marcel und André Pavel, planen hier ein modernes Wohn- und Geschäftsgebäude.

Mit den Planungen für den Neubau beauftragt wurde das heimische Ingenieur- und Architekturbüro Rolwes-Hauth-Jacobi. „Wir planen ein Gebäude, das in diese besondere Ecksituation passt“, erläuterte Bauingenieur Andreas Hauth am Freitag. Die Abstandsgrenze zum Nebengebäude, dem DRK-Mehrgenerationenhaus, werde eingehalten.

Hauth zufolge würde sich ein Erhalt des alten Gebäudes nicht lohnen, da nicht stetig in die Substanz investiert worden sei. Der Keller sei nass. Die Raumsituation, mit einer Toilette im Treppenhaus, entspreche bei weitem nicht dem heutigen Standard. Außerdem sei sehr oft um- und angebaut worden. Im Erdgeschoss hingen sogar noch die Haken der ehemaligen Schlachterei unter der Decke. Der Abriss solle zeitnah durch die Firma Scheele (Lüerte) erfolgen.

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Entstehen soll ein Wohn- und Geschäftshaus auf einer Grundfläche von 13 mal 24 Metern. Zwar werde das Gebäude dem Straßenverlauf der Heemstraße angepasst, die Dachkonstruktion aber rechtwinklig und ein Stück über der Straße schweben. Die Höhe werde 11,50 Meter, also zwei Meter niedriger als derzeit, betragen. Das Haus werde barrierefrei und bekomme einen Fahrstuhl. „Außerdem ist der Energiestandard mit KfW 55 sehr hoch“, erklärte Hauth. Geplant sei auch eine besondere Heiz- und Lüftungstechnik.

Nach den Plänen der Investoren sollen im Erdgeschoss zwei Geschäftsräume mit einer Grundfläche von je 100 Quadratmetern entstehen. „Die können aber auch als eine Einheit genutzt werden“, sagte Hauth. Im ersten Obergeschoss entstehen vier Mietwohnungen mit einer Fläche von je 50 bis 60 Quadratmetern. Alle Wohnungen hätten einen Balkon. Unterm Dach, im Staffelgeschoss, entstehen zwei 80 bis 90 Quadratmeter große Penthouse-Wohnungen mit einer großzügigen Dachterrasse. Das Ingenieurbüro geht von einer Bauzeit von zehn bis zwölf Monaten aus. Zu den Investitionskosten wollte sich die Eigentümerfamilie nicht äußern.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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