HARPSTEDT Keine Änderungen an der Führungsspitze: Für zwei weitere Jahre im Amt bleiben die Sprecherin des Behindertenbeirates der Samtgemeinde Harpstedt Bianca Harries, Stellvertreterin Annette Grummt und Schriftführer Herwig Wöbse. Während der Jahreshauptversammlung am Montagabend im Amtshof in Harpstedt wurde dem Vorstand einstimmig das Vertrauen ausgesprochen. Annette Grummt in Abwesenheit, da sie einen anderen wichtigen Termin zu besetzen hatte. Die Behindertenbeauftragte des Landkreises Oldenburg Rita Rockel und Edda Masemann von der Samtgemeindeverwaltung beglückwünschten die Wiedergewählten.

Zu Beginn der Versammlung zog Sprecherin Bianca Harries eine positive Bilanz. Vieles sei inzwischen selbstverständlich, wenn es darum gehe die Belange Behinderter zu vertreten. Als Hauptpunkt führte sie barrierefreie Zugangsmöglichkeiten in öffentlichen und mittlerweile auch gewerblichen Einrichtungen in der Samtgemeinde an. „Unsere Arbeit in den vergangenen sieben Jahren seit Bestehen des Behindertenbeirates trägt nun ihre Früchte“, so Bianca Harries. Es habe sich langsam ein Umdenken eingestellt. Das sei gut so.

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Auch Edda Masemann betonte: „Die Existenz des Behindertenbeirates sorgt dafür, dass Ladengeschäfte mittlerweile für Benutzer von Rollator und Rollstuhl entsprechend gebaut werden.“ Zudem nehme sich die Arbeit des Beirates nahezu bescheiden aus, überzogene finanzielle Forderungen habe es in den vergangenen sieben Jahren nie gegeben. Ferner lobte Masemann den erst im vergangenen Monat in Betrieb gegangenen integrativen Jugendtreff, der im Ersten Pfarrhaus untergebracht ist und von der Lebenshilfe Delmenhorst getragen wird. Die Idee dazu entstand vor einem Jahr. Fast in Rekordzeit konnte das Vorhaben realisiert werden. Die Idee dazu kam von der Kirchenvorsteherin und stellvertretenden Beiratssprecherin Annette Grummt, die das Vorhaben dem Behindertenbeirat der Samtgemeinde auch vorgestellt hatte. „Danach ging alles ganz schnell“, betonte Bianca Harries in der Sitzung.

Kreisbehindertenbeauftragte Rita Rockel freute sich ebenfalls über die gute Entwicklung in der Samtgemeinde und berichtete über eine UN-Konvention, die den Barriereabbau und die Integration beinhaltet, ebenso wie die Inklusion des Gesellschaftssystems, das sich an den Schwachen orientieren solle und nicht umgekehrt. Ein praxisnahes Beispiel führte Herwig Wöbse an. In der Jugendfeuerwehr Klein Henstedt/Prinzhöfte sei die zehnjährige an den Rollstuhl gebundene Anna-Marie Harries bestens aufgenommen worden.

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