GANDERKESEE GANDERKESEE - Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Baugesellschaft Ganderkesee geht in die vorletzte Runde. In Abstimmung mit der Grundpfandgläubigerin, einer Bank, will Insolvenzverwalter Berend Böhme jetzt das 1000 Quadratmeter große Betriebsgrundstück an der Mühlenstraße 10 zum freihändigen Verkauf anbieten. Danach stehe nur noch der Forderungseinzug aus Lieferungen und Leistungen an, hier rechnet der Bremer Rechtsanwalt mit einem endgültigen Abschluss der Verfahren erst im Jahr 2006.

Böhme ist optimistisch, dass er für die Immobilie einen Käufer findet. Er stehe hier nicht unter Zeitdruck. Die Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie die Fahrzeuge seien bereits Ende April bei einer Versteigerung „nahezu vollständig“ veräußert worden.

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Unterdessen hat sich Herbert Oetken, früher Geschäftsführer der Baugesellschaft, neu orientiert. Er stellte vier ehemalige Mitarbeiter des Betriebes neu in das „Herbert Oetken Bauunternehmen“, Albert-Schweitzer-Weg 5, ein. Zu den Tätigkeitsfeldern zählt neben Bauarbeiten aller Art, der Baubetreuung und -beratung auch das Erstellen von Gutachten für Maurer- und Betonarbeiten (Oetken ist von der Handwerkskammer öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger).

Wesentlicher Grund für das Ende der Baugesellschaft war, wie berichtet, die Insolvenz der Bauträgerfirma Rühl (Wesel). In der Folge war das Ganderkeseer Unternehmen auf einer sechsstelligen Forderung sitzen geblieben. Oetken hatte in diesem Zusammenhang Strafantrag bei der Staatsanwaltschaft Duisburg gestellt – wegen Betruges.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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