WARDENBURG Die Erneuerung kostete 541 000 Euro. Jetzt kann der Trainingsbetrieb wieder beginnen.

Von Werner Fademrecht WARDENBURG - Hell und kinderfreundlich, mit diesen beiden Attributen beschrieb Bürgermeisterin Martina Noske die Erwartungen, die sie im Vorfeld an die komplett sanierte Sporthalle am Schulweg gestellt hatte. Die offizielle Eröffnung nach dem Ende der Bauarbeiten am Montagabend zeigte ihr und den vielen anwesenden Ratsmitgliedern, Lehrkräften, Eltern und Kindern, dass dieser Anspruch sich zweifellos erfüllt hat.

Die 1961 in Betrieb genommene Halle überzeugt durch moderne Technik wie beispielsweise eine Deckenheizung und eine durch den Umbau der ehemaligen Garagen verdoppelte Geräteabstellfläche. Unter den 14 Firmen, die sich unter der Leitung des Architekturbüros de Witt, Dohrn, Janssen (Bad Zwischenahn) an der umfangreichen Sanierung beteiligten, befanden sich auch drei Wardenburger Betriebe.

Stellvertretend für den Landkreis Oldenburg würdigte 1. Kreisrat Rolf Eilers die Modernisierung der Halle. Eilers wies auf das nach seinen Angaben mit fast 400 000 Euro nicht unwesentliche finanzielle Engagement des Landkreises hin.

Architekt Enno Dohrn schilderte in seiner Rede, wie aus seiner Sicht aus einem mühsamen Start ein erfolgreiches Projekt entstanden sei. „Über den Kampf haben wir ins Spiel gefunden und dieses am Ende gewonnen“, lautete sein Resümee in der Sportlersprache.

Schulrektorin Anke Fricke bezog in das Lob für die gelungene Halle ausdrücklich das gesamte Kollegium und die Elternschaft mit ein. Die Lehrer hatten sich stark an Fragen der Ausstattung und Farbgestaltung beteiligt, mehr als 40 Eltern hatten ihrerseits bei der Gestaltung der Außenanlagen an der Sporthalle mit Hand angelegt.

Co-Moderator Thomas Friedel, Viertklässler an der Grundschule Wardenburg, führte gemeinsam mit Anke Fricke durch ein flottes Unterhaltungsprogramm. Die Grundschüler begeisterten mit akrobatischen Übungen, eleganten Einrad-Vorführungen, witzigen Tanzeinlagen und mehreren eigens für die Sporthallen-Einweihung getexteten Liedern.

Sporthalle nach 44 Jahren komplett saniert

Am 23. September 1960 feierte die Gemeinde Wardenburg das Richtfest für die Sporthalle am Schulweg. Seit dem Frühjahr 1961 wurde die Halle als Trainingsraum genutzt.

Nach rund 41 Jahren erfolgte die erste Sanierung: der Sozialtrakt zwischen der Sport- und der Schwimmhalle wurde 2002 abgeschlossen.

2003 erstellte die Gemeinde gemeinsam mit der Grundschule und den Wardenburger Sportvereinen ein Anforderungsprofil für eine sanierte Halle.

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Im Ausschuss für Hoch-, Tief- und Straßenbau wurde das Konzept am 17. März vorgestellt, der Verwaltungsausschuss gab in seiner Sitzung am 27. April 2005 grünes Licht. Baubeginn war in den Sommerferien.

Die Sanierungskosten betragen 541 000 Euro (378 000 Euro für den Roh– und Ausbau; 72 800 Euro für Hallentechnik; 91 000 Euro für Nebenkosten).

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